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Smoothies: Obst zum Trinken
Im aktuellen HausArzt-Patientenmagazin mahnen Experten jedoch, beim Kauf genau auf die Zusammensetzung zu achten. „Viele Produkte werden überwiegend aus Saft und Konzentrat hergestellt“, berichtet Dr. Bernhard Watzl vom Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel in Karlsruhe, „und bieten nur ein eingeschränktes Spektrum an wertvollen Inhaltsstoffen.“ Meist mangelt es an sekundären Pflanzenstoffen, denn diese stecken in Schalen und Randschichten und werden bei der Smoothies-Herstellung meist entfernt. Ein weiteres Manko: In Konzentraten sammeln sich die Kalorien aus dem Fruchtzucker. Zugleich gehen Ballaststoffe verloren – gesunde Fasern, die nebenbei den Magen füllen. Folge: Anders als nach dem Verzehr von Obst kehrt nach einem Smoothie der Hunger schnell zurück, obwohl man deutlich mehr Kalorien aufgenommen hat als durch eine Cola.
„Ein guter Smoothie besteht eins zu eins aus zerkleinerten Früchten“, erklärt Watzl. Dann eignet er sich als gelegentliche Alternative zu Obst, wenn die Zeit wieder einmal zu knapp sein sollte zum Essen.
Quelle: HausArzt-PatientenMagazin
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