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Sektkellerei Schlumberger in Wien, Österreich

Das Österreichische Traditionsunternehmen
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Schlumberger Wein- und Sektkellerei
Heiligenstädter Straße 41-43
A-1190 Wien

Telefon: +43-1-368 22 59-0
Email: services@schlumberger.at
www.schlumberger.at

Anreise: Map Start Map Ende

Schlumberger Sekt

Schlumberger Sekt und Champagner

Mit dem Friedensvertrag von St. Germain, 1919, wurde verboten, Champagner Champagner zu nennen, wenn nicht alle Zutaten aus der Weinbauregion Chamapgne in Frankreich stammen. Schlumberger stellte seine Sekte also nach der „Methode Champagnoise“ her, durfte sie aber nicht mehr Champagner nennen. Im Jahr 1995 mit dem EU-Beitritt Österreichs durfte man sie auch nicht mehr „Methode Champagnoise“ nennen. Seit damals wird der Begriff Flaschengärung – Méthode Traditionnelle verwendet.



Die Trauben und Grundweine für Schlumberger kommen ausschließlich aus Österreich. Das Haus Schlumberger legt höchsten Wert auf die Auswahl der Trauben. Alle Vorgänge im Weingarten, wie Weinstockpflege, Düngung, Erntezeitpunkt usw. werden von Schlumberger mit den Vertragswinzern vereinbart und laufend auf Einhaltung der Qualität überwacht. Die Hauptrebsorten sind Welschriesling, Grüner Veltliner und Weißburgunder.

Weinpresse - Sektkellerei Schlumberger, Wien / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie Trauben werden schonend gepresst und der Traubensaft wird zu hochwertigen Grundweinen mit wenig Alkohol vergoren. Nach etwa einem Jahr werden verschiedene Weine von unterschiedlichen Winzern und Jahrgängen, Weine mehrerer Rebsorten, unterschiedlicher Lagen oder Parzellen miteinander zu einer Cuvée vermählt.

Méthode Traditionnelle

Nachdem die Lese und die erste Gärung der Jungweine abgeschlossen ist, fahren Schlumberger-Önologen zu jedem einzelnen Winzer, verkosten die Weine und bei Entsprechen werden die Weine - nach vorhergehender Analyse – gekauft.

Sektkellerei Schlumberger, Wien / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie Weine werden dann in die Kellerei nach Bad Vöslau transportiert, wo sie zunächst nach Sorten und Qualitäten getrennt eingelagert werden. Anschließend wird ein Cuvée zusammengestellt. Was der Cuvée zur Verwandlung in den Schlumberger Sekt noch fehlt, ist der so genannte Tiragelikör, der die Gärung einleitet, die Champagner-Hefe und viel Zeit. Schlumberger hat im Laufe der Jahrzehnte eine spezielle Reinzuchthefe entwickelt, die auch patentrechtlich geschützt ist.

Schlumberger Sekt / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNach 4-6-wöchiger Gärung entsteht der so genannte Rohsekt. Im Anschluss daran lagert der sogenannte Rohsekt noch rund 15-18 Monate auf der Hefe, um feinperliges Mousseux zu entwickeln und um den typischen Schlumberger-Geschmack durch die lange Lagerung auf der Hefe zu erhalten. Die gesetzlich vorgeschriebene Lagerzeit wären bei dieser Methode neun Monate. Die Rohsektflaschen werden dann nach Wien transportiert, umgeschlagen, damit sich das Hefedepot auflockert. Anschließend werden die Flaschen auf Rüttelpulte aufgesteckt, mit dem markanten Kellereipunkt versehen und nach 10 bis 12 Tagen, nachdem sich die Hefe wieder abgesetzt hat, wird zu Rütteln (24 bis 32 mal bis sich die Hefe vorne beim Kronenkorken sammelt, dabei wird die Flasche um eine 1/8 Drehung weitergedreht und angehoben) begonnen.

Schlumberger Sekt - Rütteln / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNach dem Degorgieren (entfernen der Hefe) fehlt dem entheften Sekt nur noch die Dosage. Dabei mischt der Kellermeister die entsprechende Menge an Dosagelikör bei und gibt dem Sekt die finale Note und entscheidet über die Geschmacksrichtung: Brut, Trocken, Extratrocken oder ähnliches. Nach Zugabe der Dosage werden die Flaschen mit einem Naturkorken verschlossen. Dieser wird mit der Agraffe, einem Drahtkörbchen gesichert. Danach wird die Flasche umgeschlagen, um den Likör im Sekt durchzumischen, außen gereinigt, visuell kontrolliert, etikettiert, verpackt und versandfertig gemacht.

Die Vorteile der Champagner-Methode: die Kohlensäure ist feinperliger und besser eingebunden. Es kommt im Zuge der Herstellung zu keinem „Gebindewechsel“, d.h. das Produkt bleibt von Beginn bis zum Ende in der gleichen Flasche. Aufgrund der längeren Lagerzeit auf der Hefe können der Hefe mehr Geschmacksstoffe entzogen werden.

Ein Genusstipp von www.55plus-magazin.net.

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