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Sekt - ein vollendeter Genuss

Lagern, Kühlen, Öffnen, Einschenken – ein paar Tipps zur Optimierung des Genusses.
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Schlumberger Sekt

Die hohe Qualität von österreichischem Sekt muss - damit der volle Genuss gewährleistet ist – nach der sorgfältigen Herstellung auch richtig behandelt werden. Hierzu ein paar Tipps:

Sekt bei Tisch – die Vielfalt der Genussmomente

Sekt ist das ganze Jahr über der ideale Begleiter für diverse Anlässe. Es muss nicht immer nur der Jahreswechsel oder Geburtstag sein. Manchmal sind es die kleinen Momente, die gefeiert werden wollen. Österreichischer Sekt ist so vielfältig, dass er wirklich nahezu immer ein passendes Produkt bietet. Ein schöner, gastfreundlicher Brauch will es, zunächst ein Glas Sekt als Willkommensschluck anzubieten. Bei einem guten Essen eignet sich Sekt jedoch nicht nur als Aperitif, sondern stellt auch in seinen unterschiedlichen Cuvées und Geschmacksrichtungen einen hervorragenden Speisenbegleiter dar. Während des Essens kann man, ausgenommen zur Suppe, zu fast jedem Gang und Gericht Sekt trinken.



Weißer Sekt und Rosé-Sekt harmonieren vortrefflich mit Vorspeisen, Fischgerichten, hellem Fleisch, Fingerfood, Sommer-Gemüse und schließlich mit den Desserts. Zu Braten mit dunklem Fleisch bietet roter Sekt eine gelungene Alternative. Fruchtigen Sekt in der Geschmacksrichtung brut reicht man am besten zu Menüs mit leichten Vorspeisen, Fisch, Gerichten mit hellem Fleisch und nicht allzu süßen Desserts.

Sektkellerei Schlumberger, Wien / Zum Vergrößern auf das Bild klickenAuch in Cocktails lässt sich kaum ein Getränk vielfältiger einsetzen als Sekt. Für den passenden Drink zu jedem Anlass und für jeden Geschmack muss man nicht lange suchen. Das Gartenfest, die Jubiläumsfeier oder die Silvesterparty – mit Sekt liegt man garantiert richtig. Wie wär’s mit einem der folgenden Vorschläge?



Lagerung

Der Sekt verlässt in der optimalen Reife die Kellerei und daher ist eine weitere Lagerung beim Konsumenten nicht notwendig. Kauft der Konsument jedoch eine größere Menge auf Vorrat, sollte der Sekt kühl und dunkel gelagert werden. Die direkte Einwirkung von Licht und Sonne beeinträchtigt die Sektqualität. Er kann aufgrund der neuen Korktechnologie (mehrteilige Naturkorke oder unempfindliche Kunststoffkorken) auch stehend aufbewahrt werden.



Trinktemperatur

Die ideale Trinktemperatur liegt bei weißem Sekt bei 5 - 7°C, bei Rosé bei 6 - 8°C. Roter Sekt soll bei 7° bis 9°C genossen werden. Wird Sekt zu stark gekühlt, kann sich sein Bukett nicht richtig entfalten. Gläser sollten nicht im Kühlschrank vorgekühlt werden, das kann dem Mousseux schaden.

Sekt sollte niemals im Tiefkühlfach aufbewahrt werden, da einerseits die Blume erfrieren kann und die Sektflasche durch Einfrieren zerbirst. Für die Kühlung reicht die normale Kühlschranktemperatur, wobei der Sekt nach 12 Stunden die ideale Kühltemperatur aufweist. Zum stilechten und optimalen Sektgenuss gehört ein Sektkühler. Man füllt ihn mit Eis und Wasser und, wenn es einmal schneller gehen muss und der Sekt nicht vorgekühlt wurde, kann man in den Sektkühler zusätzlich etwas Salz geben. Auch eine Kühlmanschette kann man zur Erhaltung der Serviertemperatur am Tisch verwenden.

Bei Empfängen sollte der Sekt möglichst kurzfristig vor dem Servieren eingeschenkt werden, da durch die meist hohe Raumtemperatur und längere Stehzeiten im Glas der Genuss geschmälert wird.

Das richtige Glas

Das Sektglas sollte farblos sein, in Glasqualität und Form dem edlen Charakter des Sektes entsprechen. Zugleich sollte es aber auch funktionsgerecht sein, die Entwicklung des Mousseux, des Perlens und Schäumens fördern und das Bukett zur Geltung bringen.

Tipp: Achten Sie beim Kauf eines Sektglases darauf, ob dieses nach Möglichkeit einen Moussierpunkt – eine kleine aufgeraute Stelle am Glasboden hat. Dies führt zu einem punktuellen und leichterem Aufsteigen der Kohlensäurebläschen.

Es ist auch wichtig, dass die Sektgläser richtig gefüllt werden, nämlich nur bis zu etwa 2/3, damit sich die Geruchsvielfalt voll entfalten kann. Am besten geeignet ist die schmale, hohe Flötenform, aber auch im tulpen- und apfelförmigen Glas haben die Perlen genug Raum, um aufzusteigen. Besonders elegant präsentiert sich der Sekt in Kristallgläsern, die das Funkeln des Sektes besser zur Geltung bringen. Eine Schale hingegen sollte nicht verwendet werden. Sie kann ihrer Weite wegen den Schaum nicht halten und ist zu flach, um das Spiel der Perlen zu zeigen.

Beim Spülen der Sektgläser ist Vorsicht geboten. Spülmittel entspannen nicht nur das Wasser, sondern zerstören auch den Schaum, so dass der Sekt nicht mehr perlt. Sektgläser sollten also idealerweise mit klarem, heißem Wasser gespült und nachher mit einem feinen Tuch poliert werden. Kristallgläser sollten prinzipiell nur von Hand ausgewaschen werden, da diese im Geschirrspüler durch das Spülmittel leiden und matt werden können.

Öffnen der Flasche

In der Gastronomie wird dem Gast die Flasche mit dem Etikett präsentiert. Zum Öffnen der Flasche entfernt man als erstes die Folie (Kapsel), die den Verschluss bedeckt. Anschließend sichert man den Korken, indem man ihn mit dem Daumen niederhält und dreht das Drahtkörbchen auf. Darüber legt man am besten eine Stoffserviette, entfernt den Sicherungsdaumen, hält den Kork und das Drahtkörbchen fest und dreht die Flasche, während man den Kork mit dem Drahtkörbchen sanft herauszieht. In der letzten Phase des Öffnens lässt man die Kohlensäure durch leichten Gegendruck auf den Kork nur mit einem leichten Zischen entweichen – dadurch verhindert man ein plötzliches Entbinden der Kohlensäure und ein Überschäumen aus der Flasche. Diese Art der Öffnung verhindert auch, dass ein unkontrolliert herumfliegender Kork jemanden verletzt. Das perfekte Öffnen der Flasche sollte entgegen dem weit verbreiteten „Korken Knallen“ beinahe lautlos erfolgen. Durch Riechen am Korken schließt man einen Korkgeschmack aus, da dieser die Qualität beeinträchtigen würde.



Einschenken

Zu guter Letzt gibt es auch hier noch einen Tipp. Wenn Sie beim Einschenken das Glas neigen und den Sekt entlang der Glaswand fließen lassen, verhindern Sie, das stärkere Entbinden von Kohlensäure und ein Überschäumen des Glases. Das bestätigen erstmals Forscher der Universität Reims in der Champagne. Zu empfehlen ist diese klassische Position deshalb, damit Geschmack, Aroma und das elegante Mousseux bestmöglich erhalten bleiben. Sind diese Punkte beachtet, steht dem prickelnden Sektgenuss auf höchstem Niveau nichts mehr im Wege.



Ein Genusstipp des www.55plus-magazin.net.

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