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Schutz vor Dämmerungseinbrecher

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Schutz vor Dämmerungseinbrecher

Wenn Ende Oktober die Sommerzeit zu Ende geht und es entsprechend der Jahreszeit wieder früher dunkel wird, dann steigt die Gefahr von Dämmerungseinbrüchen massiv an. „Einbrecher nutzen den Mantel der Dunkelheit und schlagen vor allem dort zu, wo sie schnell und mit geringem Risiko ans Ziel kommen. Dabei dringen sie bevorzugt über ungesicherte Terrassentüren und Fenster ein, diese lassen sich leicht  innerhalb von 30 Sekunden aufbrechen“, warnt Sicherheitsexperte Martin Unfried von Telenot Österreich, einem führenden Hersteller zuverlässiger elektronischer Sicherheitstechnik.

© sdecoret|shutterstock.com / Pressebild Vor Dämmerungseinbrechern schützen_ev / Zum Vergrößern auf das Bild klicken„Wer seine Immobilie sicher machen will, braucht wachsame Nachbarn, ein sicherheitsbewusstes Verhalten und einen hochwertigen Gebäudeschutz, der hält, was er verspricht und vor allen Dingen funktioniert, wenn er gebraucht wird“, ist Unfried überzeugt. Letzteres ist im Alarmanlagen- und EU-Normen-Dschungel nicht leicht zu erkennen, da eindeutige Qualitätsstandards fehlen. Deshalb hat Telenot ein eigenes Qualitätssiegel eingeführt, das den Konsumenten Orientierung am Alarmanlagenmarkt geben soll und gleichzeitig als Abschreckung für Einbrecher dient.

So ziehen laut einer Studie der Karl-Franzens-Universität Graz* etwa 60 Prozent der Einbrecher beim bloßen Anblick einer Alarmanlage wieder Leine. „Vor allem ein Wohngebäude muss durch einen Fachmann zu hundert Prozent gesichert sein. Es geht hier nicht nur um Hab und Gut, sondern immer wieder auch um die Bedrohung von Menschenleben“, so Telenot-Sicherheitsexperte Unfried. Generell ist ein Einbruch in die eigenen vier Wände für die Betroffenen oft ein großer Schock. Durch die Verletzung der Privatsphäre fühlen sich die Bewohner zu Hause nicht mehr sicher. Zudem kann ein Einbruch auch Auslöser für schwerwiegende psychische Probleme sein, die oft Jahre andauern können.
 
10 Tipps gegen Dämmerungseinbrecher
  • © Telenot / Pressebild2 Haus Außenansicht Abend_ev / Zum Vergrößern auf das Bild klickenKeine Abwesenheit durch offene, leere Garagen und Dunkelheit im Haus zeigen. Licht im Außenbereich (Bewegungsmelder) verunsichert Eindringlinge. Auch bei Abwesenheit sollte Licht in einigen Räumen brennen (Zeitschaltuhren).
  • Keine Einsicht in die Räume gewähren. Jalousien sollten geschlossen, Vorhänge zugezogen sein.
  • Vor dem Weggehen alle Fenster schließen, denn gekippte Fenster sind für Einbrecher geöffnete Fenster.
  • Fachmännisch errichtete Alarmanlagen kombiniert mit einbruchhemmenden Fenstern, Terrassen- und Balkontüren schrecken die meisten Täter ab.
  • Bei mechanisch gesicherten Fenstern und Glastüren den Schlüssel nie innen stecken lassen.
  • Eingangstüren sollten immer versperrt werden, sobald man den Wohnungsbereich verlässt. Nur zuziehen reicht nicht, denn unversperrte Türen lassen sich leichter öffnen.
  • Lichtschachtgitter sollten gesichert werden.
  • Leitern, Werkzeuge und anderes Material, das Kriminelle für einen Einbruch verwenden könnten, sollten nicht im Freien liegen gelassen werden.
  • Bei längerer Abwesenheit Nachbarn oder Bekannte ersuchen, regelmäßig den Briefkasten zu entleeren und Werbeprospekte vor der Eingangstür entfernen.
  • Niemals Bargeld, Schmuck oder Wertpapiere in tragbaren Kassetten aufbewahren. Geldschränke sollten im Boden und in der Wand verankert werden.
*Kriminologe Dr. Klaus Krainz führte in den 1990er Jahren an der juridischen Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz mit StudentInnen eine Studie durch, der in den Folgejahren noch erweiternde Studien folgten. Befragt wurden damals 110 einschlägig vorbestrafte Häftlinge. Laut Dr. Krainz besitzt diese Studie auch heute noch Gültigkeit, zumal die Zahlen den aktuellen Gegebenheiten angepasst wurden. Denn damals lag die Zahl derer, die sich durch von außen sichtbare Sirenen oder Blinklichter abschrecken ließen, bei 70 Prozent.
 
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