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San Martino di Castrozza, Skifahren im Trentino, Italien

Schigebiet mit Tradition in den Dolomiten.
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Skifahren in Italien: San Martino di Castrozza


Anreise per Auto: Autobahn Brenner Richtung Modena (A 22), Ausfahrt Neumarkt-Auer nehmen und dann SS 48 nach Predazzo. Weiter auf der SS 50 über den Passo Rolle nach San Martino di Castrozza, Italien. Von der Autobahnausfahrt Neumarkt-Auer bis San Martino sind es rund 70 Kiliometer, Fahrzeit 60 bis 70 Minuten.

Anreise: Map Start Map Ende

San Martino di Castrozza, Trentino; Italien

Ski-Info San Martino di Castrozza

San Martino di Castrozza - Rosettaklick zum TV/Web-Video San Martino di Castrozza
60 km Schipisten (45 km in San Martino, 15 km am Passo Rolle),
Pisten auf 1.404 m bis 2.357 m Seehöhe in allen Schwierigkeitsgraden,
aufgrund moderner Beschneiungsanlagen schneesicher bis April,
24 Lifte (Schlepp-, Sessellifte und Godelbahnen),
2 km Piste für Nachtschilauf,
2 Schischulen mit mehr als 100 Skilehrern,
16 Schihütten am Pistenrand,
Schneeschuhwandern auf der Hochebene der Pala-Gruppe,
Mehr Infos: www.sanmartino.com

Traditionsreiches Schigebiet in den Dolomiten

Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich San Martino di Castrozza vom unbekannten Bergdorf zu einem mondänen Sommerfrischeort der k.&k. Monarchie. Die ersten Gäste waren allerdings Alpinisten aus England, Deutschland und Österreich, die schon Jahrzehnte früher diese Region besuchten. Anfang des 20. Jahrhunderts waren berühmte Gäste wie Richard Strauss und Arthur Schnitzler zu Gast. Fasziniert von den schroffen Dolomitengipfeln der Pala-Gruppe, den sattgrünen Almen und den rauschenden Wäldern fanden diese Naturschauspiele auch Eingang in deren künstlerisches Schaffen.

San Martino di Castrozza, Trentino / Zum Vergrößern auf das Bild klicken Bereits 1926 wurde die erste Variante eines Schilifts eröffnet. Damit war der Grundstein, San Martino di Castrozza auch als Wintersportort über die Grenzen hinaus bekannt zu machen, gelegt. Den Reiz von damals hat das Schigebiet nicht verloren, liegt es doch fast zu Gänze in einem Naturschutzgebiet und blieb damit von Bausünden wie Zersiedelung weitgehend verschont. Neben den Pisten rund um San Martino sind auch die Anlagen am Passo Rolle Teil des Schigebiets. Es ist geplant, die beiden Gebiet mit Liftanlagen zu verbinden. Derzeit ist Passo Rolle in kurzer Zeit per Auto oder kostenlosen Shuttle-Bus erreichbar.

Pistenspaß und Hüttengenuss

San Martino di Castrozza - Tognola / Zum Vergrößern auf das Bild klickenSan Martino di Castrozza hat Pisten aller Schwierigkeitsgrade zu bieten und das Panorama ist durchwegs beeindruckend, hat man doch vom Cima Tognola, Alpe Tognola, Punta Ces und auch am Passo Rolle immer die bizarren Formationen der Dolomiten, Pala-Gruppe, vor sich. Die knapp drei Kilometer lange Tognola-Abfahrt führt durch Alm- und Waldgebiet. Für das letzte Drittel steht man vor der Entscheidung, entweder das schwarze Finale zu nehmen oder auf Blau Richtung Talstation zu gleiten und bei der Malga Fratazza einen Einkehrschwung hinzulegen, um Hüttenschmankerln aus dem Trentino zu verkosten.

Gianni Stolf - San Martino di Castrozza / Zum Vergrößern auf das Bild klicken Zwischen Cima Tognola und Punta Ces liegt die Malga Val Cigolera jetzt Nuova Rosalpina von Gianni Stolf. Bei Schönwetter ist er um seinen Arbeitsplatz am Grill zu beneiden. Bei ihm sollte man sich stärken und auch einen Bombardino (Kaffee mit Eierlikör und Schlag/Sahne), bevor es auf den Passo Rolle zur wohl spektakulärsten Abfahrt, genannt Il Paradiso I, geht. Während der Fahrt mit dem Sessellift würde man ihr die Farbe Dunkelschwarz zuordnen und den Namen Paradiso in Hölle ändern wollen. Einmal bezwungen weiß man genau, warum die Abfahrt Il Pardiso heißt, ein schifahrerischer Leckerbissen, in unmittlelbarer Nähe wartet die Capanna Cervino mit den kulinarischen Pendants.

Schneeschuhwandern

Schneeschuhwandern in San Martino di Castrozza, Italien / Zum Vergrößern auf das Bild klickenSan Martino di Castrozza hat abseites der Schipisten ein reichhaltiges Programm für Nichtschifahrer parat. Schneeschuhwandern auf der Hochebene der Pale di San Martino sollten auch eingefleischte Pistentiger nicht verpassen. Den Aufstieg auf die Rosetta (2.743 Meter) erledigt man mit der Gondelbahn und dann liegen 50 km2 weiße Dünenlandschaft vor einem, die man am besten in Begleitung eines erfahrenen Bergführers, der mit den Tücken dieser Schneewüste vertraut ist, entdeckt. Dieses Hochplateau ist seit 1967 als Totalreservat innerhalb des Naturparks Paneveggio-Pale di San Martino geschützt. Egal ob eine kurze Wanderung zum Rosetta-Gipfel oder eine ausgedehnte zum Fradusta-Gletscher, das Knirschen unter den Schneeschuhen und die einzigartigen Ausblicke in eine der ungewöhnlichsten Landschaften der Dolomiten sind ein Naturerlebnis der besonderen Art.

Hotels, Restaurants und Skihütten

Die lange touristische Tradition von San Martino di Castrozza brachte eine umfangreiche Auswahlmöglichkeiten an Hotels, Restaurants uns Skihütten hervor, die den Aufenthalt zum genussvoll, kulinarischen Urlaubserlebnis machen.

Hotels Restaurants Skihütten Genuss Mehr Infos: www.sanmartino.com

Ein Winterreisetipp des www.55plus-magazin.net.
 
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