Ristorante Le Dune Via Dante 41
I-34070 Mariano del Friuli
Telefon: +39-0481-69 021
Montag Ruhetag.
Anreise:
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Das Lokal des Sarden

"Wer hat den Fisch, wann und wie gefangen", diese drei W`s möchte der Wirt und Koch
Giovanni Carta beantwortet wissen, bevor es ein Fisch in seine Küche im
Le Dune (
klick zum TV/Web-Video) und letztendlich auf den Teller des Gastes schafft. Er zieht es vor, sein Lokal kurzerhand für einen Tag zu schließen, wenn seine Lieferantenquellen, die zum größten Teil auf Sardinien beheimatet sind und mit denen er einen engen freundschaftlichen Kontakt hat, nicht die gewünschten Qualitäten liefern können. Bei Eintritt dieses worst case ruft er jeden Gast persönlich an, um ihm einen Alternativtermin vorzuschlagen.


Seit mehr als 40 Jahren lebt der gebürtige Sarde schon im Friaul, das ihm schon vertrauter als seine Heimatinsel ist. Mit dem
Le Dune hat er ein Restaurant geschaffen, das mittlerweile zu den Topadressen der Region zählt und jetzt auch im neuen Glanz erstrahlt. Ein neuer Weinkeller mit einem schönen Angebot friulanischer Weine, der ganz nach des Chefs Küchenlinie geraten ist: klar in der Aussage und ohne großartige Ablenkungen. Darüber entstand ein neuer Gastraum mit einer kleinen Terrasse, auf die sich Giovanni gerne zwischendurch zurückzieht und mit Stolz auf sein geschaffenes Werk blickt. Er ist als Wirt und Koch ein Original, der seine Gäste mit Freundlichkeit und größter Kompetenz zu verwöhnen versteht.
Fischmenü im Le Dune

Zum Start gab es
Tartuffi di Mare (Dondoli) der Extraklasse. Ein voller aber delikater Meeresgeschmack macht sich im Mund und Gaumen breit. Das innere Verlangen, Dutzende davon zu essen, wird nur durch die Aussicht auf die zweite Crudo-Vorspeise, nämlich
Gamberi Rossi di Sardegna und Scampi ein wenig gebremst und eigentlich nur auf diese übertragen.


Auf den salzigen Geschmack der Dondoli folgte die edle Süße dieser kostbaren Schalentiere, deren cremige Konsistenz und köstlicher Geschmack unvergleichlich war. Einen Schuss vom Olio al Limone darüber, das Giovanni ebenfalls sonderanfertigen lässt, setzte dem Ganzen noch die Krone auf. Mit diesem Öl bereicherte er auch das folgenden
Carpaccio vom Branzino, das in einem Atemzug mit den beiden vorherigen Antipasti genannt werden muss.


Giovannis Pasta verfolgt viele Genießer noch im Traum und lässt sie nicht mehr los
: Spaghetti al Riccio di Mare (Seeigel) mit Bottarga di Muggine (Meeräscherogen). Das pikante Sugo vom Seeigel wurde reichlich mit fein geriebener Bottarga bestreut und damit im Geschmack vollendet, eine Delizie, die ihresgleichen sucht. Die folgenden frittierten
Gamberi Rossi und Spargel gaben einem Fritto misto eine neue Bedeutung. Kurz denkt man mit Grausen an diverse Fast-food-Angebote, um sich danach aber wieder lächelnd an Giovannis Interpretation heran zu machen.


Drei Minuten braucht der Meister für die Zubereitung des
Thunfischs aus Carloforte am Grill. Tac, Tac nennt er die Methode. Aber das Ergebnis ist phänomenal. Für dieses Gericht verwendet Giovanni vorzugsweise Thunfische, die Freunde von ihm mit der Angel fangen. Die Fische beschließen ihr Leben stressfrei und sorgen postum für große, kulinarische Freuden. Unserem Fischmenü wurde ein hervorragender Begleiter zur Seite gestellt, der wunderbar mit Giovannis Küche harmonierte:
Kolaus, Sauvignon 2004, von Pierpaolo Pecorari aus San Lorenzo, Isontino.
Auch zum Dessert gab es Selbstgemachtes vom Patron. Das
Sorbetto al Limone fand großen Gefallen. Der Preis für ein 7gängiges Fischmenü ist mit € 60,-- bis € 65,-- wohldosiert und und für die gebotenen Qualitäten sensationell.
Ein Lokaltipp von
Gustav Schatzmayr.
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