Beste karnische Küche im charmanten, kleinen Schiort.
Ristorante Hotel La Perla Via S. Spirito 43
I-33020 Ravascletto, Friaul
Telefon: +39-0433-66039
Email:
info@laperlahotel.eu
www.laperlahotel.eu Anreise:
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Karnische Kräuter Die ruhige und beschauliche Ortschaft Ravascletto liegt in einem verstecktem Seitental, nur wenig mehr als 20 Kilometer von der Autobahnabfahrt Tolmezzo (Autobahn Tarvisio Richtung Udine) entfernt. Ein Hideaway der Extraklasse. Schon die Römer bauten durch diese beeindruckende Landschaft die Via Iulia Augusta, ob sie aber seinerzeit so gut gegessen haben wie die Gäste im
Ristorante La Perla ist kaum vorstellbar.


In der Karnischen Küche schöpft man aus einem schier unerschöpflichen Fundus an Kräutern, frischen Basisprodukten der Umgebung und exotischen Gewürzen, mit denen die Köche und Köchinnen hier seit den Zeiten der Cramars, jener wandernden Händler, die Gewürze von Venetien nach Österreich und Süddeutschland lieferten, vertraut sind. Zimt ist aus der typischen karnischen Küche einfach nicht wegzudenken.
Fabrizio Casali, ein wahrer Meister der karnischen Geschmäcker, leitet als Chef die Küche im Ristorante La Perla gemeinsam mit
Sara Polo, der Hausherrin, und ihren Söhnen Gabriele und Paolo.
Das Menü 

Der Einstieg ins Menü erfolgte mit
Mussot di Fagioli mit Brotblättern, die abwechselnd mit knusprigen Schinkenspeck angerichtet wurden. Wer zu Bohnenpaste im Vorfeld „naja“ sagt, mag richtig liegen, nach Verkostung von Fabrizios Version wird das „naja“ aber zu einem freudigen „aaah“ und kommt damit auf einen neuen Weg. Sehr knackig die Brotblätter in der hell/dunkel-Variation.


Die
Blecs mit geräuchertem Ricotta wurden mit Zucker und Zimt verfeinert und würden in unseren Breiten als Süßspeise durchgehen. Nicht so in der Region Carnia. Die Neigung der Köche und Köchinnen zum Süßen macht sie außergewöhnlich. So wird aus einer unscheinbaren Pasta der „Arme-Leute-Küche“ durch raffinierten Einsatz des exotischen Edelgewürzes Zimt ein vorzüglicher Genuss. Die Pasta, mit markantem Buchweizenmehlanteil, war von idealer Konsistenz und harmonierte bestens mit den Gewürzen und dem frisch geräucherten Ricotta der Region.


Als Karnische Hauptspeise bereitete Fabrizio Casali seine Interpretation von
Toc in Braida zu. Ein Gericht, das es schon seit Jahrhunderten im Friaul zu geben scheint, aber erst durch den großen Koch Gianni Cossetti zu überregionaler Bekanntheit gelangte. Fabrizios Toc, eine Kombination von Polenta, Käse und Pilzen, lässt die geschmackliche Wucht der Zutaten unmittelbar wirken und feingliedrige Geschmacksnuancen im Hintergrund. Herzhaft und Kraft für einen Ski- oder Wandertag spendend.


Zum Dessert gab es
Gnocchi di Mele/Apfelgnocchi (
klick zum TV/Koch-Video), ein Klassiker im Restaurant La Perla. Der Duft nach Äpfeln, Rosinen und Zimt zieht den Nachspeisenliebhaber in seinen Bann und lässt ihn nicht mehr los. Locker flaumige Gnocchi, die Fabrizio Casali wahrhaft meisterlich gelangen. Für ein viergängiges Menü sollte man im Ristorante La Perla € 35,-- kalkulieren.
Tipp: Übernachtung im
Hotel La Perla möglich. € 49,-- pro Person im Doppelzimmer mit Halbpension.
Ein Lokaltipp von
Gustav Schatzmayr.
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