Regionale Küche im ehemaligen Kloster.
Ristorante Al Monastero Via Ristori 9
I-33043 Cividale del Friuli
Telefon: +39-0432-700808
Email:
info@almonastero.com www.almonastero.com Sonntag abend und Montag geschlossen.
Anreise:
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Al Monastero - hinter Klostermauern Nach Besichtigung des Tempietto Longobardo, Ratchis-Altar und der Teufelsbrücke, den kultur- und kunsthistorischen Aushängestücken der Cäsarenstadt
Cividale del Friuli, sollte man den Rückzug ins Kloster einplanen, das aber schon seit vielen Jahren als Gaststätte genutzt wird und als "La Speranza" - die Hoffnung - eine erste Blüte erlebte. Seit 1990 betreibt die Familie Pavan das Restaurant - jetzt
Al Monastero - im Zentrum der Langobardenstadt.


Hinter dem unscheinbaren Eingang verbirgt sich ein Kleinod Cividales. Das
Ristorante Al Monastero konnte den Charme des ehemaligen Klosters in Ansätzen retten. Im beschaulichen Innenhof, der gänzlich von der Außenwelt abgeschirmt ist, fühlt man sich um Jahrhunderte zurück versetzt und genießt in den Arkaden ein fast abhanden gekommenes Lebensgefühl sowie die Küche des Hauses, begleitet von Weinen des familieneigenen Weingutes
La Buse dal Lof.
Monastero Menü 

Die Karte im Ristorante
Al Monastero wechselt zwar monatlich, zum Start gab es mit
Crudo D`Osvaldo aus dem nahen Cormons einen Fixpunkt, den es permanent zu verkosten gibt. Nicht umsonst einer der Könige des Schinkens im Friaul, süßlich und zart schmelzend, begleitet von einem kleinen Mozarellabällchen. Als Primo wählten wir die
Cialcions del Monastero, eine Anleihe aus der Region Carnia.


Der lockere Kartoffelteig war mit Spinat gefüllt und von Pinienkernen sowie Rosinen umgeben. Die typischen Noten kamen aber vom geräucherten Ricotta und Zimt, der bei den unendlich vielen Rezepten dieses Gerichts kaum irgendwo fehlt.

Tournedos del Monastero, das zarte Rinderfilet wurde in Schinken gerollt und punktgenau im Ofen gebacken. Das Filet mit Steinpilzauflauf und der köstlichen Rotweinsauce waren eine sehr harmonische, gelungene und bewährte Kombination. Geschmacklich auf Nummer sicher und vortrefflich. Am Ende des Streifzuges durch die regionale Küche


landeten wir bei
Gubana mit Strudelbonbons und Sliwowitz, eine kleine Verbeugung vor der Süßspeisenspezialität des Nachbarlandes Slowenien, die jedoch in Cividale handgefertigt wurde. Der Sliwowitz wird über die Gubana gegossen und im besoffenen Zustand vernascht.
Für das viergängige Menü im Ristorante
Al Monastero sind erfreuliche € 30,-- bis € 35,-- einzuplanen.
Tipp: Wer gerne länger in Cividale verweilen möchte, dem stehen im Al Monastero 5 Apartements zum Preis von € 70,-- bis € 120,--/Nacht zur Verfügung.
Ein Lokaltipp von
Gustav Schatzmayr.
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