Feinste Fische in Triests Altstadt.
Ristorante Al Bagatto Via L. Cadorna 7
I-34124 Triest
Telefon: +39-040-301 771
Email:
albagatto@libero.it www.albagatto.it Abends geöffnet, Sonntag Ruhetag.
Anreise:
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Bagatto seit drei Generationen Roberto Marussi wurde mit dem Teller in der Hand geboren und führt das Ristorante
Al Bagatto in der Triestiner Altstadt seit 2009 in dritter Generation. In Steinwurfweite von der Piazza Unità und dem Meer entfernt wird das Restaurant neben den einheimischen Gourmets auch von Genießern, die zum Städtetripp nach
Triest (klick hier zum
Triest Web-Video) kommen, höchst geschätzt.


Robertos Qualitätsfanatismus stößt bei seinen Gästen auf positive Ressonanz. Bei Fisch und Meeresfrüchten ist dieser Fanantismus einer der wichtigsten Schlüssel zum Erfolg und es kann schon vorkommen, dass sich die Positionen auf der Speisekarte lichten, wenn seine Lieferanten für`s
Al Bagatto nicht die beste Ware liefern können.


Die drei Gasträume des Restaurants
Al Bagatto wurden mit viel Feingefühl aber dennoch praktisch arrangiert. Obwohl es bunt zusammengewürfelt scheint, ist alles an seinem Platz. Essen und Wein sind die dominierenden Elemente in der Raumgestaltung und schaffen eine relaxte Atmosphäre von typischer Italianità. Fingerspitzengefühl zeichnet neben Roberto Marussi auch die charmanten Mitarbeiterinnen aus und manifestiert sich im dezenten aber kompetenten Service. In der Küche des
Ristorante Al Bagatto wirken mit den beiden Chefs Roberto Ubaldini und Alessio Cazzador junge Meister, die ihren Zenit noch lange nicht erreicht haben und den Freunden des
Al Bagatto noch mit vielen Kreationen erfreuen werden.
Bagatto-Menü der Jungchefs 

Eine Triestiner Spezialität eröffnete das Menü: Il
Duetto del Baccalà mantecato. So unterschiedlich die beiden Teilnehmer geschmacklich auch waren, zusammengefügt herrschte Harmonie. Hervorragend in der Struktur und die darüber gezogene Spur vom Olivenöl gab einen weiteren tollen Kick im Geschmack. Bei den folgenden
Seppie mit Tinte und Crema di patate blitzten die Talente von Alessio und Roberto auf und machten die Nacht zum Tag. Mit dem sprichwörtlich


"gemeinen Püree" hatte die warme Crema nichts mehr zu tun. Darauf wurden die Tinte und die fein geschnittenen und mit Rosmarin veredelten Seppie platziert. Diese Trilogie wurde am Gaumen als weiterer Schritt im Transformationsprozess der Zutaten in Richtung wahrer Genuss empfunden.


Die Stärke der Jungchefs liegt im Verfeinern und Kombinieren, eigentlich der Grundgedanke in jeder Küche, der jedoch nicht überall seinen entsprechenden Platz einnimmt. Als Pasta gab es hausgemachte
Tagliolini mit Steinpilzen und Fisch. Viele wagten sich über diese Kombination und sind im Vergleich zur Al Bagatto-Version als gescheitert zu betrachten. Perfekte Pasta, flaumiger Branzino und knackfrische Steinpilze fanden auf ideale Weise zueinander, die den Ingredenzien schmeichelte.


Beim Hauptgericht machten wir uns an ein
Fritto Misto, das in der Fritto Misto-Champions-League auf Finalkurs gelegen wäre. Eine Speise, an der sich in vielen Lokalen oft untalentierte Köche versucht haben und damit den Ruf dieses Klassikers ruinierten. Für die positive Imagekorrektur braucht es Chefs wie Alessio und Roberto.


Nach dem Predessert,
Limonen/Ingwer-Sorbet verkosteten wir noch eine
Semifreddo di fichi mit Nüssen und Honig aus dem Karst bei Triest. Für das 7-gängiges Degustationsmenü sind € 70,-- zu budgetieren. Das etwas kleinere Verlangen kann im
Ristorante Al Bagatto mit fünf Gängen um € 50,-- gestillt werden.
Ein Lokaltipp von
Gustav Schatzmayr.
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