Wer kennt nicht das Gedicht von Heinrich Heine: “Ich weiß nicht was soll das bedeuten, dass ich so traurig bin …?“

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Bei einer Schifffahrt auf dem Rhein kommt man nicht nur an mächtigen Burgen, romantischen Städtchen und Weinbergen vorbei, sondern auch an der Haupt-Attraktion: den Loreleifelsen bei St. Goarshausen. Der mächtige Schieferfelsen erhebt sich 130 m über dem Wasserspiegel und zählt als Naturschutzdenkmal.
An dieser engsten und tiefsten Stelle des Rheins gab es bis ins 19. Jahrhundert gefährliche Felsklippen und Stromschnellen. Da dort das Rheintal auch für sein gutes Echo berühmt war, bildete sich schon vor langer Zeit die Sage von der berühmten Schönheit "Loreley" heraus, die durch ihre Gesänge die Schiffer verzauberte und sie von den Gefahren des Flusses ablenkte.
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Die Sage wurde durch das Loreley-Gedicht Heinrich Heines - vertont durch Friedrich Silcher - weltberühmt.
Heinrich Heine wurde 1797 in Düsseldorf geboren und gilt als „letzter Dichter der Romantik" und gleichzeitig als ihr Überwinder. Die Werke kaum eines anderen Dichters deutscher Sprache wurden bis heute so häufig übersetzt und vertont. So von Franz Schubert und Johannes Brahms. Als Heine 1856 in Paris starb, war er als kritischer, politisch engagierter Journalist, Essayist, Satiriker und Polemiker bewundert wie gefürchtet. Eine glühende Verehrerin war Kaiserin Elisabeth, die selbst auch Gedichte verfasste.
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In seiner Geburtstadt Düsseldorf zeigt das Heinrich Heine Museum eine ständige Ausstellung zu Heines Leben und Werk sowie Sonderausstellungen zu literarischen, aber auch musikalischen oder anderen kulturellen Themen.
Ein Reisetipp von Helga Högl.


