Tahiri Beachclub & Restaurant
Via Carso 45
I-33054 Lignano Sabbiadoro, Friaul
Telefon: +39-0431-70051
Email:
info@tahiri.it www.tahiri.it Von März bis Oktober geöffnet, kein Ruhetag.
Vorspeisen: € 11,-- bis € 24,--; Primi: € 13,-- bis € 22,--; Hauptspeisen: € 18,-- bis € 27,--; Dessert: € 6,-- bis € 7,--
Il beachclub più cool di Lignano 

Die einzigartige Lage des Lokals samt Beachclub erkannte Gianpaolo Fasan und stieß auf eine Goldader. Hier am östlichsten Punkt von Lignano Sabbiadoro mit Blick in die Lagune von Marano ist man zwar nicht fern des Massenstrandes, aber an dessen Ende geht es doch etwas ruhiger zu. Das
Tahiri trennt die Sonnenbadenden am Strand von den Schiffseignern der großen Marina. Beide zieht es jedoch zwecks kulinarischem Hochgenuss ins neue Tahiri, das zum Shooting-Star der Saison avancierte. Gianpaolo Fasan hat sein neues Restaurant auf einem soliden Gästefundament errichtet. Viele Gäste des Stammhauses Tajer D`oro bei Oderzo zieht es im Sommer ins
Tahiri, die Freizeitkapitäne tauschen Kombüse gegen Gourmettempel und Strandläufer entfliehen dem Vollpensionsmenü der Hotels.


Der Tahiri Beachclub lädt ab 9.00 Uhr zum Sonnenbad am Whirlpool ein oder man nimmt sich eine Liege direkt am Strand. Für circa 100 Personen pro Tag ist dieses Vergnügen reserviert, das auch einen Lignaneser Strandtag erträglich macht. Um 10.00 Uhr öffnet die Bar des Clubs und dann pendelt man zwischen ihr, der eigenen Luxusliege und dem Restaurant gekonnt hin und her, genießt die vorzügliche Küche und das ebenfalls coole Musikprogramm.
Restaurant und Küche 

Das Lokal ist hell, freundlich und vom Design minimalistisch gehalten. Palmen und Grünzeug bilden den Kontrast zum hauptsächlich in weiß gehaltenem Interieur des
Tahiri, das natürlich von der tollen Lage profitiert. Diese weiß man hier allerdings bestens zu nutzen. Am Abend speist man auch auf der wunderbaren Terrasse, genießt die leichte Brise und die Aussicht. Die Nischen sind ein perfektes Rückzugsgebiet, um mit Schatzi einen unvergesslichen Abend zu erleben.
Saras Menü 

Die Speisekarte im Tahiri ist sehr vielfältig. Jedoch sieht man immer wieder die kulinarischen Blitze der jungen Köchin Sara aufleuchten. Ein Talent, das noch von sich reden machen wird. Die Vorspeise
La Tavolozza del Crudo war auch gleich eines der Flaggschiffe im
Tahiri. Da waren gleich mehrere Köstlichkeiten auf einem Teller vereint. Nur frischeste Ware sollte roh serviert werden und Sara scheint Lieferanten von bester Qualität zu kennen.
Thunfischtartar mit wenig Olivenöl und Fior di Sale aus Piran, der
Branzino mit Fenchel war ebenfalls sensationell. Der
Lachs wurde leicht mariniert und mit einer Sauce aus Koriander, Gurken und Curry serviert. Zum leicht angebratenen
Thunfischfilet gab es frischen Ingwer und Wasabi, das von Sara spezial behandelt und damit etwas die Schärfe genommen wurde, dafür an Cremigkeit gewann. Aus all dem Getier stachen die frischen
Carabineros (Scampi di Sicilia) schon farblich in ihrem leuchtendem Rot hervor und geschmacklich schoss sie den Vogel ab. Geschmack und Konsistenz waren einzigartig.


Als Primo wurden
Gamberonispieße in Weißbrotkruste auf einem Salat gereicht. Die Gamberoni wurden in eine Scheibe Weißbrot gehüllt, hervorragend gewürzt und gebraten. Die kleinen Spießchen wurden mundgerecht portioniert und auf Salat mit einer Sauce, die geschmacklich sowohl zu den Gamberoni als auch zum Salat hervorragend passte, serviert. Das Gericht war aufgrund seiner Farbenprächtigkeit eine optische Augenweide und demonstrierte Saras Verständnis für die optische Erscheinung ihrer Gerichte. Zu allen Speisen findet sich im großen Weinschrank ein dazu passender Friulaner. Restitalien und musthave-Etiketten sind ebenfalls gut vertreten.


Als Hauptgang wählten wir
Risotto mit Scampi und Kürbisblüten. Ein Scamp thront am perfekt zubereitetem Reis sowie einer Kürbisblüte als möchte er sich mit seinen Scheren gegen die Attacken des Genießers verteidigen. Berechtigterweise zwecklos. Mit hervorragend köstlich beschreibt man das Risotto am besten.


Die Kombination der Scampi und der Kürbisblüten ließ das Risotto sehr grazil im Geschmack erscheinen, war von außergewöhnlicher Leichtigkeit und das ist bei diesem Gericht fürwahr eine hervorstehende Leistung. Die Dessertkreation war ein Meisterwerk aus Zucker, in dem
weiße Schokolade mit Himberen und ein unvergleichliches
Wassermelonensorbetto serviert wurde.
Das
Tahiri entwickelte sich schnell vom Shooting-Star zum Fixstern am Restauranthimmel von Lignano, wo solche Erscheinungen eher selten anzutreffen sind und wird noch viele Genießer in seinen Bann ziehen und wie eine Supernova nicht mehr auslassen.
Ein Lokaltipp von
Gustav Schatzmayr.
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