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Heute ist Sonntag, der 23.11.2008

Restaurant Tabor in Podbrezje bei Kranj, Slowenien

Meeresfrüchte am Wald- und Wiesenrand.


Ribja Restavracija Tabor

Podbrezje 246
SLO-4202 Naklo

Telefon: +386-4-533 01 31
Email: restavracija.tabor@gmail.com
www.restavracijatabor.com

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 16.00 bis 24.00 Uhr; Samstag und Sonntag 12.00 bis 24.00; Dienstag Ruhetag.

Preis für ein viergängiges Menü: ca.  € 40,--
Risotto nero
Lage und Lokal

Ribja Restavracija Tabor, Mirko Bodrosa / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie kleine Ortschaft Podbrezje liegt an der Kreuzung der Autobahn Richtung Laibach und der Hauptstraße Richtung Loiblpass. Das Restaurant Tabor gibt es in der jetzigen Form seit ungefähr drei Jahren, als sich der Chef, Mirko Bodrosa, entschloss, ein Fischlokal in dieser vom Meer weit entfernten Region zu etablieren. Mit einer kleinen Fleischkarte nimmt er im Restaurant Tabor jedoch auch auf die erdverbundenen Gäste Rücksicht. Ansonsten wechselt die Speisekarte täglich, je nachdem welche Fische und Meeresfrüchte von bester Qualität von den Händlern aus der Küstenregion geliefert werden.

Das nette Lokal, das schon mit der Fischernetzdekoration keinen Zweifel aufkommen lässt, um welche Art von Lokal es sich handelt, ist von einem bunten Stilmix geprägt. Umgeben ist das Restaurant Tabor von saftigen Wiesen und der Ausblick im lauschigen Gastgarten reicht zum Turm der gotischen Kirche aus dem 15. Jahrhundert von Podbrezje. Das Rauschen der nahen Wälder ersetzt die Geräusche der Meeresbrandung.

Ein Meer-Menü

Sardellenfilets / Zum Vergrößern auf das Bild klickenZu Beginn mit den marinierten Sardellenfilets eine wahrer Vorspeisenklassiker, die vom Koch bestens behandelt wurden. Als ersten Gang wurde ein schwarzes Tintenfischrisotto serviert. Butterweicher Tintenfisch, körniger Reis und sehr gute schwarze Tinte.  Man würde diese Speise inmitten der Krainer Landschaft nicht vermuten. Maritime Gefühle kamen bei den im Hintergrund gespielten Seemannsliedern auf.

Gebratener Octopus / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDer gebratene Octopus war eine Version, die sich für rauhere Jahreszeiten durchaus eignet. Der Octopus wurde mit Gemüse und Kartoffeln im Rohr gebraten. Auch die gelungene Würzung entsprach der deftigeren Variante dieses Gerichts und der Biss in die bestens durchgebratenen Tentakel des Tiers war Anlass zur Gaumenfreude. Sehr schön, dass man zum Octopus neben einem schönen Malvazija aus dem Vipavatal auch noch ein paar schöne Schnäpse zur Abrundung des Erlebnisses genießen kann.

Ein Lokaltipp von Gustav Schatzmayr.

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