Meeresfrüchte am Wald- und Wiesenrand.
Ribja Restavracija Tabor Podbrezje 246
SLO-4202 Naklo
Telefon: +386-4-533 01 31
Email:
restavracija.tabor@gmail.com www.restavracijatabor.com Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 16.00 bis 24.00 Uhr; Samstag und Sonntag 12.00 bis 24.00; Dienstag Ruhetag.
Preis für ein viergängiges Menü: ca. € 40,--
Lage und Lokal

Die kleine Ortschaft Podbrezje liegt an der Kreuzung der Autobahn Richtung Laibach und der Hauptstraße Richtung Loiblpass. Das
Restaurant Tabor gibt es in der jetzigen Form seit ungefähr drei Jahren, als sich der Chef,
Mirko Bodrosa, entschloss, ein Fischlokal in dieser vom Meer weit entfernten Region zu etablieren. Mit einer kleinen Fleischkarte nimmt er im
Restaurant Tabor jedoch auch auf die erdverbundenen Gäste Rücksicht. Ansonsten wechselt die Speisekarte täglich, je nachdem welche Fische und Meeresfrüchte von bester Qualität von den Händlern aus der Küstenregion geliefert werden.
Das nette Lokal, das schon mit der Fischernetzdekoration keinen Zweifel aufkommen lässt, um welche Art von Lokal es sich handelt, ist von einem bunten Stilmix geprägt. Umgeben ist das
Restaurant Tabor von saftigen Wiesen und der Ausblick im lauschigen Gastgarten reicht zum Turm der gotischen Kirche aus dem 15. Jahrhundert von Podbrezje. Das Rauschen der nahen Wälder ersetzt die Geräusche der Meeresbrandung.
Ein Meer-Menü

Zu Beginn mit den
marinierten Sardellenfilets eine wahrer Vorspeisenklassiker, die vom Koch bestens behandelt wurden. Als ersten Gang wurde ein
schwarzes Tintenfischrisotto serviert. Butterweicher Tintenfisch, körniger Reis und sehr gute schwarze Tinte. Man würde diese Speise inmitten der Krainer Landschaft nicht vermuten. Maritime Gefühle kamen bei den im Hintergrund gespielten Seemannsliedern auf.


Der
gebratene Octopus war eine Version, die sich für rauhere Jahreszeiten durchaus eignet. Der Octopus wurde mit Gemüse und Kartoffeln im Rohr gebraten. Auch die gelungene Würzung entsprach der deftigeren Variante dieses Gerichts und der Biss in die bestens durchgebratenen Tentakel des Tiers war Anlass zur Gaumenfreude. Sehr schön, dass man zum Octopus neben einem schönen Malvazija aus dem Vipavatal auch noch ein paar schöne Schnäpse zur Abrundung des Erlebnisses genießen kann.
Ein Lokaltipp von
Gustav Schatzmayr.
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