Hotel und Restaurant derzeit geschlossen.
Karnische Gerichte aus pugliesischen Händen.
Hotel Restaurant SaustriHotel und Restaurant derzeit geschlossen, Februar 2011!
Restaurant und HotelEtwas außerhalb von
Sutrio (
klick zum Sutrio TV/Web-Video), im Ortsteil Priola, steht dieses schmucke kleine
Hotel Saustri, das seit 2006 von Tilly Quaglia und seiner Frau Maria geleitet wird. Mit nur acht Zimmern, die mit acht verschiedenen Holzarten der Region gestaltet wurden, gibt das einen sehr familiären Rahmen für einen Urlaub in der karnischen Region. Im Sommer wie im Winter lockt der nahe
Monte Zoncolan (
klick zum Monte Zoncolan TV/Web-Video) mit den Jahreszeiten angepassten Sportmöglichkeiten.


In der Küche wirkt ein Chef aus dem Süden Italiens.
Giorgio Spagnolo aus der Provinz Lecce hat sich der Küche Karniens verschrieben, die sich doch wesentlich von der pugliesischen unterscheidet. Die Desserts sind die Domäne von Maria, deren Bodenständigkeit scheinbar nicht nur die Süßspeisen beeinflusst. Neben Haus- und à la Carte-Gästen setzen auch Gäste des Albergo Diffuso Borgo Soandri mit Vergnügen ihre Voucher ein, um in den Genuss karnischer Spezialitäten zu kommen.
Menü

Wir wählten
Cjarsons, den Klassiker Karniens, als Vorspeise. Flaumiger Kartoffelteig, darüber geräucherter Ricotta und die Zusammensetzung der Fülle gibt kein Koch gerne preis. Das sind so die kleinen Geheimnisse der Küche. Cjarsons werden in der Gegend in jedem Haus auf eine andere Art zubereitet. Im Saustri waren sie perfekt gekrendelt. Eine Methode die Teigtasche zu verschließen, die im benachbarten Kärnten zur Kunstform erhoben wurde.


Der folgende
Frico mit Polenta, den Giorgio wie ein echter Karnier zubereitete, war sehr gelungen. An Deftigkeit kommt da kaum etwas anderes ran. Um die aufgenommenen Kalorien abzubauen, müsste man wohl schnurstracks vom
Restaurant Saustri auf den vor der Türe stehenden knapp 2.000 m hohen Monte Tamai wandern.


Beim Secondo wurden wir zum indirekten Bambimörder.
Rehragout mit Polenta und Rosmarinkartoffeln, ein Traditionsgericht der Region. Trotz der eher ungezwungenen Einstellung der Italiener zur Jagd, gibt es um Sutrio Wild scheinbar in Hülle und Fülle. Geschmackvoll gewürzt, zart und weich gebraten,


so kam der angenehme Wildgeschmack sehr gut zur Geltung. Auch die Hauptbestandteile des Dessert,
Amore Lampone, die Himbeeren, stammten ursprünglich aus dem angrenzenden Wald, wurden jedoch von Maria gekonnt ihrer letzten Bestimmung zugeführt.
Für ein viergängiges Menü sind gut € 20,-- einzuplanen, die Halbpension gibt es im
Hotel Saustri ab € 45,--/Person im Doppelzimmer.
Ein Lokaltipp von
Gustav Schatzmayr.
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