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Heute ist Donnerstag, der 28.08.2008

Restaurant Hotel La Stube in Forni di Sopra, Friaul; Italien Dieser Artikel bietet einen Videodownload an.

Familie De Santas Schmuckstück in den friulanischen Bergen.


Hotel Restaurant La Stube

Via Trieste 4
I-33024 Forni di Sopra, Friaul

Telefon: +39-0433-88158
Email: info@lastube.it
www.lastube.it

Ganzjährig geöffnet.

Mit gut € 35,-- für vier Gänge bewegt man sich schon an der oberen Grenze der Speisekarte.

55PLUS: La Stube in Forni di Sopra

Die gute Stube

Forni di Sopra, Friaul / Zum Vergrößern auf das Bild klicken Das fantastische Bergpanorama in Forni di Sopra (klick hier zum Forni di Sopra-Video) in Verbindung mit der frischen Alpenluft machen Hunger auf lokale Spezialitäten, die in den Restaurants und Trattorien des Ortes im oberen Tagliamentotal hochgehalten werden. Einst war das Haus eine Ausstellungshalle für Handwerksmaschinen, ehe sich Nico und Elia De Santa 1993 entschlossen, ein Hotel samt Restaurant daraus zu machen und dies im Stile einer gemütlichen Stube, die letztendlich namensgebend war (klick hier zum La Stube-Video).

La Stube - La Famiglia / Zum Vergrößern auf das Bild klickenIhre Kinder wandten sich nach deren Schulausbildung ganz der Gastronomie zu und forcierten den Umstieg, erklärt Nico De Santa auf der Ofenbank sitzend. Auch heute arbeiten alle in der La Stube mit. Ob Küche oder Service, Hotel oder hauseigene Schnapserzeugung, zentraler Treffpunkt ist die kleine Bar im Eingangsbereich. Eine großzügige Glasfront und das Knistern des verbrennenden Holzes im Ofen schaffen ein einnehmendes Klima, wie im Wohnzimmer zu hause. Deshalb darf auch eine stattliche Anzahl an TV-Geräten nicht fehlen.

Die Küche

Antipasto in La Stube / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie Küche von La Stube ist das Reich der Söhne Giuglio und Leo, die nach einigen Jahren der Wanderschaft zurück in die heimische Stube gefunden haben und als Vorspeise Schinken aus Sauris, Salami, Hirschrücken mit wildem Radicchio und Krautsalat servieren. Ein sehr alpiner Einstieg ins Menü, der zu überzeugen wußte. Der zarte, wenig gesalzene Saurisschinken war ein Genuss und die Arbeit, wilden Radicchio zu sammeln, tut sich in unseren Breiten leider kaum mehr jemand an, umso größer der Genuss.

Cjalsons & Gnocchi / Zum Vergrößern auf das Bild klickenBeim Primo-Tris stachen die Kürbisgnocchi besonders hervor, wunderbar flaumig und mit einem ausgezeichnet geräucherten Käse der Region bestreut. Die Spinatknödel, Canedorli verdi agli spinaci, überzeugten ebenfalls und im Sommer kommen statt Spinat die frischesten Kräuter der Gegend zum Einsatz. Die Spinatknödel wurden im geschmackvollen Speckschmalz serviert.

Tagliata di Manzo / Zum Vergrößern auf das Bild klickenFür die Hauptspeise, Tagliata di Manzo und Fricco mit Polenta, ist La Stube bestens bekannt und die Tagliata macht alles um diesen Ruf zu festigen. Das Fleisch wurde nur kurz angebraten und natürlich vorher spezial behandelt. Dieses Geheimnis ist weder Mutter Elia noch den beiden Söhnen in der Küche zu entlocken. Fricco mit Polenta ist das sehr gehaltvolle und deftige Nationalgericht der Region. Dessert / Zum Vergrößern auf das Bild klickenIn La Stube wurde ein besonders kräftiger Käse dafür verwendet. Nach diesem Gericht wären allerdings zwei Stunden Holz hacken angesagt. Statt dessen gibt es noch ein Dessert und zum Kaffee eine Auswahl von drei Schnäpsen der eigenen Produktion. Cjariei, Mugo und Mirtillo heißen die hochprozentigen Gesellen. Sie machen ihren Job in aller Stille aber sehr, sehr konsequent.

La Stube Webfoto
Zum Video ...

Ein Lokaltipp von Gustav Schatzmayr.

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