Gediegener Fischgenuss nahe der Piazza Unità.
Ristorante Chimera di Bacco Via del Pane 2
I-34121 Trieste
Telefon: +39-040-364 023
Email:
info@chimeradibacco.com www.chimeradibacco.com Anreise:
Sonntags Ruhetag.
Chimera - ein besonderer Name 
Für den Namen des Lokals
Chimera di Bacco standen weder die Griechische Mythologie noch ein Trugbild Pate, es ist ganz einfach nur die Kombination des Familiennamens von Fabiola, der Ehefrau vom Chef Luca Morgan, und eine Erinnerung an ihr ehemaliges Restaurant. Es liegt in den verwinkelten Gassen nahe der prächtigen Piazza Unità und wurde von den Morgans im Februar 2009 eröffnet. Es wurde ein wahres in hellen Farben gehaltenes Schmuckkästchen mit gewinnender Atmosphäre.


Mit dem
Chimera di Bacco erfüllten sich Luca und Fabiola ihren Traum vom idealen Restaurant in ihrer Heimatstadt. Die klassischen Gerichte und Geschmäcker, die
Triest (klick hier zum
Triest Web-Video) als Schmelztiegel der Kulturen so besonders machen, sind ihre große Leidenschaft. Das dabei nur die besten Grundmaterialien verwendet werden, versteht sich von selbst. In kurzer Zeit wurde das
Chimera di Bacco zu einem Fixstern am Triestiner Genussfirmament. Luca und sein Küchenteam verstehen sich durchaus als Künstler. Mag sein, dass das nahegelegene Teatro Verdi seine Schatten und den Kunstsinn in diese Richtung wirft.
Chimera-Menü 

Die erste Vorspeisenkombination
Branzino auf Steinpilzen und
Thunfischtartar hatte es gleich in sich. Das Branzino-Carpaccio harmonierte perfekt mit den genial gewürzten Steinpilzen und unter dem Thunfischtartar wurden die einzigartigen Kapern aus Pantelleria gemischt. Der zweite Vorspeisenteller war ebenfalls äußerst bemerkenswert.
Granzoporro auf einem


Gemüsebett aus Karotten und Zucchini, ein harmonisches Geschmackserlebnis.
Sardoni in savor mit Pinienkernen, Rosinen und Brombeeren, ein Klassiker im verbesserten Kleid. Sensationell der
Coda di rospo mantecata, Seeteufelcreme. Optisch wurde Baccala vermutet, doch der Seeteufel ist die bei weitem bessere Zutat für dieses Gericht.


Es folgte ein
gegrillter Scampo auf einer Mascarponesauce mit Steinpilzen und
Branzinostückchen auf Currypolenta. Jeder Bestandteil war in sich perfekt und in Summe mehr als alle Teile. So grillt man Scampi, die Distanz zum kulinarischen Optimum war gleich null. Wenn das die Geschmäcker sind, denen Luca hinterher jagt, dann sollte man ihm auf seinen Weg so lange als möglich begleiten. Zu den Vorspeisen gab es einen Pinot Grigio 2008 von Ronco delle Betulle, mit dem Luca auch seinen perfekten Griff bei Weinen mehr als unter Beweis stellte.

Malfatti alla zucca con salsa di funghi finferli e code di gambero nannte sich die erste Pasta. Eine gelungene Kombination an unterschiedlichen Geschmäckern. Kürbis, Eierschwammerln und Gamberoschwanzerln wurden von Luca in trauter Gemeinsamkeit serviert und mit einem Fiore di Campo 2008 von Lis Neris wunderbarst begleitet. Die folgenden
Tagliolini mit Taschenkrebs und Pistazien aus dem piemotesischen Bronte wurden wegen besonderer Güte ebenfalls ratzeputz verspeist.


Bei den Desserts trieben es Luca und sein Team auf die Spitze.
Apfelstrudel,
Gianduia piemontese und das
Mousse al cioccolato waren Wunderdinge aus der Süßigkeitenecke. Michel Cluizel, Edel-Chocolatier aus Frankreich, lieferte beste Ware und wies einst das Team in deren Verwendung ein, die es in weiterer Folge perfektionierte und damit jedes Menü im
Chimera di Bacco furios beenden.
Für ein 5gängiges Menü auf Fischbasis sind ca. € 70,-- einzuplanen. Wochentags gibt es einen 2gängigen Business-Lunch um € 18,--.
Ein Lokaltipp von
Gustav Schatzmayr.
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