Ostaria Ristorante
Porta del Mar Via Porto del Friuli 2
I-33050 Marano Lagunare, Friaul
Telefon: +39-0431-640 408, +39-338-579 58 60
www.portadelmar.it Vorspeisen: € 9,-- bis € 25,--; Primi: € 8,-- bis € 16,--; Hauptspeisen: € 10,-- bis € 22,--
Marano und Oscar

Das kleine Lagunenstädtchen Marano Lagunare hat sich in den letzten Jahren zu einem Schmuckkästchen entwickelt. "Wenn Venedig nicht existierte, dann wäre Marano Venedig", lautet ein altes Sprichwort und beschreibt den Stolz der Einwohner auf ihre Stadt vortrefflich. Ein Rundgang durch die engen Gassen und ein Cafè auf der Piazza vermitteln neben einer Tour durch die Naturreservate der Lagune von Marano einen guten Eindruck zur Umgebung und dem Lebensgefühl.


Letztendlich freut man sich, wenn man im historischen Zentrum gegenüber dem alten Fischmarkt auf die
Ostaria Ristorante Porta del Mar stößt. Freundlich begrüßt vom Chef
Oscar Masoch und seiner aus St. Gallen in der Schweiz stammenden Saalchefin Monica nimmt man in den behutsam und geschmackvoll restaurierten Räumen Platz, in denen Oscar seit Anfang 2005 den Kochlöffel schwingt. Nebenbei ist er Lehrbeauftragter an einer Hotelfachschule und gibt seinen großen Wissensschatz an die nächste Generation italienischer Spitzenköche weiter.


Das
Porta del Mar gibt es zumindest als Bar schon seit unzähligen Jahren, steht doch das Gebäude des alten Fischmarktes direkt gegenüber und nach getaner Arbeit kamen sowohl Fischer und Händler als auch die Kunden in die Bar, um die guten Geschäfte zu feiern oder die schlechten zu vergessen. Die Bar ist auch heute noch eine Institution in Marano und das Restaurant ist am besten Wege dorthin.
Porta del Mar Menü

In Sachen Frischfischeinkauf hat es Oscar leichter als viele Wirte im Friaul. Die neue Markthalle ist in Sichtweite des
Porta del Mar und so kann er hinsichtlich Frische voll punkten. Die Vorspeise,
Granzo Porro (Krabbe), war gleich ein wunderbarer Beweis dafür. Warm serviert mit Olivenöl und Zitrone. Köstlich im Geschmack, die geballte Kraft des Meeres ist zu schmecken. Dazu ein Tocai 2006 Selenze von La Tunella als perfekte Ergänzung. Es folgten
Scampi crudo auf Fenchel aus kroatische Küstengewässern. Oscar versteht es, zu den rohen Scampi Komplementärgeschmäcker zu finden, die dem Gericht einen zusätzlichen Kick geben und der Fenchel auf seine Art zubereitet war so einer.


Diese dezenten und fragilen Geschmackskompositionen führte er auch bei den
Gamberoni mit Erdbeeren und Zucchine fort. Die herrlich knackigen Gamberoni gingen mit ihren Zutaten eine wohlschmeckende Fusion ein. Oscar zeigt, dass man auch abseits der Zitronenvergrasung mit lokalen


Produkten neue Kreationen schaffen kann und schuf ein leichtes Gericht, das eine wahre Freude war. Eine weitere
Anitpastokombination bestand aus den Highlights der Adria, sowohl aus Italien als auch aus Kroatien kommend. Capesante, Canestrelli, Tintenfisch, Scamp, und, und, und. Außergewöhnlich und bestens die Kalamari Eier.


Das folgende
Risotto di Mare als Hauptgericht war klassisch und perfekt. Es ist zu hoffen, dass Oscars Schüler Augen und Ohren immer spitzen und die Fertigkeiten von ihrem Meister tief inhalieren. Zum Abschluss servierte uns Monica
Tiramisu und
Meringata mit einem
Mandelsemifreddo. Serviert mit einem Lächeln, dass nicht nur das Semifreddo blitzartig schmelzen ließ.
Ein Lokaltipp von
Gustav Schatzmayr.
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