Edel-Osteria im Gradeser Hinterland.
Osteria Altran Loc. Cortona 19
I-33050 Ruda, Friaul
Telefon: +39-0431-969 402
Email:
osteria.altran@libero.it Dienstag und Mittwoch Ruhetage
Anreise:
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Die Osteria 

In der Abgeschiedenheit der winzigen Ortschaft Cortona in der Nähe des marginal größeren Häsuerkonglomerats Ruda haben sich der Patron
Guido Lanzellotti und sein Freund
Alessio Devidé als Koch ihren gastronomischen Traum auf hohem Niveau verwirklicht. Sie machten aus einer vormals unbekannten Azienda Agricola ein wahres Schmuckkasterl und die
Osteria Altran (
klick zum TV/Web-Video) zu einer kulinarischen Pilgerstätte, über der ein Michelinstern hell leuchtet, damit Genießer aus fernen Gegenden, die sich auf Wanderschaft zu ihr aufmachen, die Orientierung erleichtert wird.


Das augenscheinlich ungleiche, aber sich perfekt ergänzende Duo schaffte es mit dem
Altran binnen kurzer Zeit aus dem Nichts zu hohen Ehren und beharrt auf der Bezeichnung Osteria, die eigentlich ein Synonym für ein schlichtes Gasthaus ist. Einfach sind die von Alessio Devidé verwendeten Zutaten allemal, aber es kommt drauf an, was man daraus macht und dabei spielt der sensible und eher wortkarge Küchenchef seine ganze Klasse und Kreativität aus. Das Ergebnis mit verbalen Ornamenten zu versehen, ist Guido Lanzellottis Job und Berufung.
Das Menü 

Der Start gelang Alessio mit einem
Insalata di piselli novelli, darauf ein leicht gratinierter, vorzüglicher Ziegenkäse umrahmt von frischem grünen Spargel, wirklich fulminant und zeigte uns, weshalb er als Meisterkoch geschätzt wird. Geschmacklich sehr harmonisch, obwohl prägnante Grundprodukte zur Verfügung standen. Das folgende
Manzo trevisano bestach durch hervorragende Fleischqualität und gefiel schon in der Präsentation. Das Fleisch zerfiel auf der Zunge und die frischen Kräuter gaben mit der Marinade einen bemerkenswerten Kick.


Die
Minestra di torrone mit Foie gras neben einer dezenten Ölspur als Krönung ist in einem Land ohne nennenswerte Suppentradition ein Highlight, das man sich nicht erwartet hätte. Aber Alessio Devidé brach auf, um neue Welten zu entdecken und Genießer daran teilhaben zu lassen. Torrone, bei uns eigentlich nur als Süßspeise bekannt, erlebte in abgewandelter Form eine Renaissance in einer neuen Kategorie und in Verbindung mit der Foie gras schmeckte die Kombination vollendet.


Als Primo gab es ein
Risorozotto mit Kräutern, dem als weiteres Getreide auch Farro, das Getreide der römischen Legionäre begemischt wurde und eine der ältesten, kultivierten Getreidesorten ist. Ein wunderbarer Kräuterduft stieg auf und dass aller Reis, Gersten und Farro auf die Sekunde richtig gekocht waren, sei nur nebenbei erwähnt. Alleine beim
Entenhaxn hätte man uns mit einer sprühenden Idee, die wir von allen bisherigen Gerichten gewohnt waren, überraschen können.


Beim
Dessert waren wir wieder vollends auf Massimos Seite. Schon farblich eine Pracht. Ein Burratanockerl, das von Erdbeeren und Passionsfrucht in veredelter Form umgeben war. Für Feinschmecker stehen in der Osteria Altran zwei Menüs zur Wahl: 7gängig um € 55,-- oder 9gängig um € 65,--.
Ein Lokaltipp von
Gustav Schatzmayr.
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