Norwegens schönste Städte mit Hurtigruten entdecken.
Bergen: Handel, Kultur und Regen Die Stadt
Bergen an der Westküste Norwegens ist mit ca. 250.000 Einwohnern nach Oslo die zweitgrößte Stadt Norwegens.
Bergen wurde im 11. Jahrhundert von König Olav Kyrres gegründet, im 12. Jahrhundert wurde sie zur norwegischen Krönungsstadt und war bis 1299 Hauptstadt von Norwegen. Doch erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurde
Bergen von Oslo auch einwohnerzahlmäßig übertroffen.


Die große Bedeutung als Handels- und Schifffahrtsstadt ging bis heute nicht verloren und als Verkehrsknotenpunkt spielt
Bergen mit dem internationalen Flughafen, der Bergenbahn und als Ausgangspunkt der
Hurtigruten (
klick zum Hurtigruten TV/Web-Video) in Norwegen eine besondere Rolle.


Gegen Ende des 13. Jahrhunderts erhielt die Hanse die ersten schriftlich fixierten Privilegien in
Bergen und es erfolgte die Eröffnung des Hansekontors
Tyske Bryggen (Deutsche Brücke). Heute ist
Bergen, trotz mehrere Feuersbrünste, die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Stadt und auf der World Heritage Liste der UNESCO zu finden. Zur Blütezeit stellten die deutschen Kaufleute und Handwerker ein Viertel der Bevölkerung. Die ehrwürdige Holzfassade der alten


Hansekontore sind das bunte Gesicht eines dahinter liegenden Labyrinths von kleinen Gassen, Stiegen, Gallerien, Erkern und Kellern. Die
Marienkirche am Rande der Kaufmannshöfe war die Hauptkirche der deutschen Kaufleute auf
Bryggen und die Predigten wurden noch bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts in deutsch gehalten.


Doch
Bergen ist auch eine Stadt der schönen Künste. Edvard Grieg, Ludvig Holberg und Henrik Ibsen schufen hier Werke von Weltgeltung. Der kunstsinnige Geist manifestiert sich in der Griegvilla
Troldhaugen aber noch viel mehr im ältesten Theater Norwegens
Den Nationale Scene (Die nationale Bühne),


einem Jugendstilbau aus dem Jahre 1909. Bergens musikalische Traditionen reichen bis 1765 zurück, als das
Philharmonische Orchester Bergen gegründet wurde, eines der ältesten philharmonischen Orchester der Welt. Im Lichte dieser Kunstgenüsse lassen sich auch die durchschnittlich 240 Regentage pro Jahr in
Bergen ertragen.
Mehr Infos:
www.hurtigruten.com,
www.visitnorway.com Trondheim: Nidarosdom und Ringvemuseum 

Die im Jahr 997 vom Wikingerkönig Olav I Tryggvason gegründete Stadt
Trondheim ist mit ca. 170.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Norwegens und war ebenfalls Hauptstadt des Landes. Der ursprüngliche Name der Stadt lautete Nidaros, der sich heute noch im imposantesten Bauwerk der Stadt, dem
Nidarosdom, wiederfindet, dessen Wurzeln bis in das Jahr 1030 zurückreicht, als auf der Grabstätte des Heiligen Olav die erste Holzkapelle errichtet wurde. Der Dom wurde mehrmals erweitert und umgebaut, fiel aber letztendlich einem Brand zum Opfer. 1869 wurde mit dem lang dauernden Wiederaufbau begonnen. Der
Nidarosdom war die Kathedrale der norwegischen Erzdiözese, die 1152 gegründet wurde. Nach der Reformation wurde er zur Kathedrale der lutherischen Bischöfe von Trondheim.


Das erzbischöfliche Palais, unmittelbar neben dem
Nidarosdom, gehört zu den besterhaltenen Gebäudekomplexen dieser Art in Europa und ist eines der ältesten weltlichen Gebäude in Skandinavien. Die Arbeiten am Palais, das bis zur Reformation im Jahre 1537 die Residenz des Erzbischofs war, begannen in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts.


Das
Ringve-Museum ist Norwegens Nationalmuseum für Musik und Musikinstrumente und befindet sich rund 3 Kilometer außerhalb des Stadtzentrums in einem der ältesten Herrensitze der Region. „Das Museum im Gutshaus“ (geöffnet von April bis Oktober) wurde seit 1952, als es von Victoria Bachke eröffnet wurde, nicht verändert. Mit ihrer charakteristischen Einrichtung sorgen die Räumlichkeiten für eine stilechte Präsentation der Instrumente aus der europäischen Musikgeschichte.
Mehr Infos:
www.hurtigruten.com,
www.visitnorway.com Ein Reisetipp des
www.55plus-magazin.net.
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