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Naturhistorisches Museum, Wien: Schwarzer und weißer Perlenglanz
Im Naturhistorischen Museum in Wien wurden die Preise für jene österreichischen Juweliere, Designer und Goldschmiede verliehen, die sich am Wettbewerb für Tahiti-Perlen beteiligt haben.
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Die schwarzlippige Perlenmuschel ist in den Gewässern Französisch-Polynesiens beheimatet. Während die Inselbewohner hauptsächlich das Perlmutt der Muschelschalen für Schmuckzwecke verwendeten, waren die europäischen Bewohner des 18. Jh. in erster Linie an den seltenen schwarzen Perlen interessiert. Durch die damals unkontrollierte Ausbeute ging der natürliche Bestand dramatisch zurück. Seit 1960 wurden Perlenfarmen angelegt und die Perlenzucht ist heute der größte Industriezweig Französisch Polynesiens. Kriterien für die Beurteilung der Qualität sind makellose Perlenoberfläche und der Glanz. Dieser entsteht durch die Reflexion des Lichts an den hauchdünnen Perlmuttkristallen der Schichten.
Erste, zweite und dritte Preise wurden jeweils in den Sparten Ringe, Schmuck für den Mann, Halsschmuck, Anhänger, Broschen, Armschmuck, Ohrschmuck und darüber hinaus ein Spezialpreis verliehen.
Die faszinierenden Schmuckstücke sind noch bis 5. November 2007 in der mineralogischen Abteilung des Naturhistorischen Museums, Saal 22, außer Dienstag von 9:00 bis 18:00 Uhr zu bewundern.
Naturhistorisches Museum
1010 Wien, Maria-Theresien-Platz
Telefon: +43-1-521 77-335
www.nhm-wien.ac.at
Ein Kulturtipp der 55PLUS-Kunstexpertin Helga Högl.
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