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Liechtensteinmuseum, Wien: Möbel in allen Lebenslagen
Reiche Tischlerkunst aus vier Jahrhunderten
Einen Querschnitt von mehr als 50 Objekten – von der Renaissance bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts – präsentiert die Ausstellung von Möbeln aus dem Besitz der Fürsten von und zu Liechtenstein.
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Besonders attraktiv sind die kunstvollen Steineinlegearbeiten (Commessi di Pietre dure) auf Türen der Kästen und auf Tischen, die italienische und spanische Werkstätten für adelige Häuser anfertigten. Da schwingen sich bunte Vögel auf zarten Zweigen, ein bunter Blütenreigen wetteifert mit roten Kirschen, Vasen quellen über von Blumen aller Art und lassen fast vergessen, wie mühsam diese Einlegearbeiten aus Steinen und Halbedelsteinen war.
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Ein weiterer Schwerpunkt ist die beschädigte Inneneinrichtung des Palais Liechtenstein im 1. Wiener Bezirk, das von der Familie Schritt für Schritt wieder hergestellt wird. Die berühmten Thonet-Sesseln wie überreich geschnitzte Rahmen für Bilder und Spiegeln müssen ebenso restauriert werden, wie die Möbelbezüge, Parkettböden und Konsolen für die einst berühmte Porzellan-Sammlung. Die einzelnen Arbeitsvorgänge von einem Berg von kleinen Einzelstücken bis zum fertig restaurierten Möbel werden eindrucksvoll geschildert.
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Die Objekte der Ausstellung "Möbel in allen Lebenslagen - Rare Dokumente der Tischlerkunst aus vier Jahrhunderten" sind von 7. September bis 29. Oktober 2007, Freitag bis Montag von 10:00 bis 17:00 Uhr, in den Damenappartements und der Bibliothek des Liechtenstein-Museums zu sehen.
Liechtenstein Museum
A-1090 Wien, Fürstengasse 1
Telefon: +43-1-319 57 67-251
www.liechtensteinmuseum.at
Ein Kulturtipp der 55PLUS-Kunstexpertin Helga Högl.
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