Tagestouren ins Umland der lettischen Hauptstadt Riga.
Fahrt nach Sigulda, Nationalpark Gauja und Cesis Von der Hauptstadt Riga kommt man mit dem Auto (A2), dem Zug oder Bus nach
Sigulda. Aufgrund der geringen Entfernung von nur rund 70 Kilometer kann man dies auch als Tagesaufflug machen. Für Naturliebhaber empfehlen sich einige Tage Aufenthalt im
Nationalpark Gauja.
Sigulda ist auch als Ausgangspunkt für eine Erkundung des Landesinneren -
Lubans See - empfehlenswert.
Anreise:
Map Start Map Ende Lettland Tourismus:
www.latviatourism.lv Sigulda und Turaida im Nationalpark Gauja 
Sigulda ist eines der bekanntesten touristischen Ziele in Lettland. Vielfältige Freizeit- und Sportmöglichkeiten, einzigartige Landschaften im
Nationalpark Gauja und das
Museum Turaida mit der mittelalterlichen Burg führen viele Gäste in diese Region.
Sigulda ist als Wintersportort, insbesondere durch die Bob- und Rodelbahn bekannt, aber vor allem als Langlaufparadies geschätzt.
Sigulda war im Mittelalter Grenzstadt der Ordensstaaten des Bischofs von Riga und des Deutschen Ordens, welche ihre Grenzen mit wehrhaften Burgen befestigten, deren Ruinen als Landmarken die Umgebung von
Sigulda prägen. Die Burg von
Turaida ist noch heute das bedeutendste Objekt im Museum
Kulturschutzgebiet Turaida, dem meistbesuchtesten Museum Lettlands, auf dessen Boden auch das Grab der
Rose von Turaida mit der Jahrhunderte alten Linde zu finden ist. Aufgrund des herzzerreissenden Schicksals zweier Liebender, wurde das Grab zu einer Pilgerstätte für Jungvermählte.


Der 920 km
2 große
Nationalpark Gauja wurde 1973 gegründet, um die unberührten Naturgebiete mit großer biologischer Vielfalt, Felsen, malerische Landschaften und unzähligen Natur- und Kulturdenkmäler zu schützen. Er erstreckt sich von Sigulda bis Cesis. Kernstück des Nationalparks ist das Urstromtal
Gauja, an dessen Bergabhängen mehrere Sandsteinfelsen liegen, mit Wanderwegen und Aussichtspunkten mit gutem Blick auf die einzigartig naturbelassene Landschaft der "Lettischen Schweiz", wie dieser Teil des Nationalparks auch genannt wird.
Cesis 

Die mittelalterliche Stadt
Cesis (deutsch: Wenden) liegt auf den Hügeln und Terrassen oberhalb des Flusses Gauja im Zentrum des Nationalparks rund 35 Kilometer von Sigulda entfernt. Sie wurde 1206 gegründet und in der reizvollen Altstadt sind gut erhaltene Überreste der vielen Jahrhunderte ständige Begleiter. Die historischen Gebäude und Kirchen werden jedoch von der
Ruine der Ordensburg etwas in den Schatten gestellt. Deutsche Kreuzritter des Livländischen Ordens


begannen 1209 mit dem Bau der Burg, die über mehrere Jahrhunderte auch der Wohnsitz des Ordensmeisters und somit Hauptsitz des Ordens war. Die Burg wurde 1703 im Großen Nordischen Krieg zerstört und nicht wieder aufgebaut.
Cesis ist aufgrund ihres Flairs auch bei Einheimischen ein beliebtes Ausflugsziel. Im Sommer finden in der open-air-Arena im Schlosspark Popkonzerte und stimmungsvolle Opernaufführungen statt.
Araisi See - Siedlung

Mitte des 20. Jahrhunderts fand man in verschiedenen Seen der Region Livland (Vidzeme) Überreste alter Wohnsiedlungen. Die
Inselsiedlung im
Araisi See, in der Nähe von Cesis, aus dem 9.-10. Jahrhundert wurde originalgetreu rekonstruiert und das Umfeld anhand von Ausgrabungen erforscht. Detailgenau wird das Leben der Bewohner vor mehr als tausend Jahren präsentiert. Neben dem Freilichtmuseum am See, dem ersten im gesamten Baltikum, gibt es in der Ortschaft
Araisi eine Kirche, Burgruine und eine historische Windmühle zu besichtigen.
Hoteltipp: Wer Orte, Städte, Landschaften und historische Stätten im Naturpark Gauja ausführlich besichtigen möchte, dem sei das
Landhotel Karlamuza in der Nähe von Araisi empfohlen.
Weitere Informationen:
Lettland Tourismus www.latviatourism.lv Tourismus - Informationszentrum von Sigulda Raina Straße 3, Sigulda
Telefon: +371-67971335
Email:
info@sigulda.lv www.tourism.sigulda.lv Lesen Sie auch:
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