Zeitlos, einmalig und unberührt.
Wadi Rum, Tal des Mondes 

T. A. Lawrence, besser bekannt als Lawrence von Arabien, machte ohne lang im
Wadi Rum gewesen zu sein, diesen Landstrich weltberühmt und einmalig. Es ist die größte und prächtigste Wüstenlandschaft
Jordaniens (
klick hier zum Jordanien-Video). Das Labyrinth aus mächtigen Granit- und Sandsteinformationen mit bis zu 1.750 Metern Höhe begeisterte nicht nur den Englischen Offizier, sondern heute noch 300.000 Touristen pro Jahr, die sprachlos und tief beeindruckt vor und in diesem geologischen Phänomen stehen, das auch "Tal des Mondes" genannt wird und damit wohl am besten beschrieben ist.


Für den urbanen Mitteleuropäer ist das mondähnliche
Wadi Rum ein schier unbezwingbares Hindernis. Ein Ort, an dem man mit der Natur eins werden ist, ist eine Herausforderung, den niemand ohne fundierte Vorbereitung erkunden sollte. Abhilfe schaffen professionelle Tourorganisatoren im Wadi Rum. Angeboten werden Jeep Safaris, Kameltouren oder Wanderungen zu den Sehenswürdigkeiten des
Wadi Rum. Von der Sandwüste bis zu den schroffen Bergformationen "Sieben Säulen der Weisheit", die schon T. A. Lawrence wahre Hymnen schreiben ließ. Als Extravaganza kann man dieses Naturschauspiel auch im Heißluftballon erleben und genießen.
Fauna und Flora 

Wer jedoch die Bodenhaftung nicht aufgibt, ist der Tier- und Pflanzenwelt des
Wadi Rum näher. Das Ökosystem überrascht speziell im Frühling mit hunderten seltenen Pflanzen, von denen die Schwarze Iris, Jordaniens Nationalblume, besonders hervorsticht. Grauwolf, Sandkatze und die wieder eingesiedelte Oryx-Antilope bewohnen neben unzähligen kleineren und größeren Vogelarten die ausgestorbenen Weiten im
Wadi Rum. Alle teilen sich die kargen Wasservorräte, welche die wahren Schätze der Wüste sind, die von den Gästen aus Europa als gewohnte Selbstverständlichkeit zur Kenntnis genommen werden.


Das
Wadi Rum ist auch nicht, wie vielfach angenommen, menschenleer. Vielmehr ist es seit Jahrtausenden bewohnt und die dort lebenden Beduinen denken nicht daran, ihren Wüstenplaneten aufzugeben. Sie ziehen wie ihre Väter mit ihren Kamelherden durch die Täler des
Wadi Rum und schützen als erfahrene Guides, die Touristen vor dem Abdriften in die scheinbare Unendlichkeit der Wüste.
Unterkunft und Aktivitäten 

Im Besucherzentrum, am Eingang zum
Wadi Rum, ist alles, von Safaris bis Übernachtungsmöglichkeiten, organisierbar - von der einstündigen Tour per Geländewagen bis zur mehrtägigen Wanderung oder Kameltrekking.
Ein Reisetipp des
www.55plus-magazin.net.
Weitere Infos:
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