Sloweniens bestes Trüffelrestaurant.
Restaurant Torkla wird nicht mehr von Igor Kavrecic und Janko Franetic betrieben.
Hisa Torkla Korte 44b
SLO-6310 Korte nad Izolo
Telefon: +386-5-642 15 10
Anreise:
Map Start Map Ende

Lage und Philosophie "Wir suchten für unser Lokal einen Platz außerhalb von Portoroz, abseits der Touristenströme. Dem wahren Genießer ist kein Weg zu weit", sagt I
gor Kavrecic, der gemeinsam mit Chefkoch
Janko Franetic neben dem Restaurant
Rizibizi in Portoroz auch das Lokal
Hisa Torkla in der wenige Kilometer von Portoroz und Izola gelegenen Ortschaft Korte betreibt (
klick zum Slowenische Adria TV/Web-Video).


Auf dem Fundament einer istrianischen Ölmühle aus dem 18. Jahrhundert wurde 2002 mit dem Neubau der
Hisa Torkla begonnen. Man blieb lokalen Traditionen treu und schuf ein Haus aus Stein in großzügig luftigen Dimensionen und einnehmender Identität. Von der Atmosphäre und dem Ambiente ist man gleich sehr angetan und lässt sich mit großer Freude und Erwartungen an einem der Tische, die in sehr angenehmen Abständen zueinander postiert sind, Platz.


Igor, Janko und ihr Team sind als wahre Meister der weißen, istrianischen Trüffel nicht nur in Slowenien bekannt. Viele italienische und deutschsprachige Gäste delektieren sich mit lautem Zungenschnalzen an ihren Trüffelgerichten von ausgesuchter Qualität. Die kostbaren Knollen bezieht Igor von befreundeten Trüffelsuchern in Istrien, um sie in der
Hisa Torkla hochgradig zu veredeln und so deren Ruf als Sloweniens bestes Trüffellokal zu festigen.
Für Aug` und Gaumen 

Schon beim Amuse-Bouche,
Krake auf Brokkolicreme, und dem
Krakensalat mit Trauben und Balsamico ist klar, dass Jankos Ruf als Spitzenkoch nicht von irgendwoher kommt. Er war längere Zeit bei Darko und Sonja Rodica im Za Gradom in Koper tätig, bevor er sich mit der
Hisa Torkla seinen gastronomisch-kulinarischen Traum erfüllte. Eine kunstvolle Balsamico-Deko zierte dieses leichte und köstliche Gericht, das mit dem halbtrocknen Rose von Batic aus Sempas (Vipavatal) wunderbar harmonierte.


Die folgende Vorspeise,
Thunfischtagliata mit Senf und gebratenen Apfelspalten, war wiederum sowohl ein optischer als auch kulinarischer Leckerbissen. Eine leichte Senfschlange windete sich um den leicht angebratenen, hauchzarten Adriathunfisch, der weiters nur eine Prise Meersalz aus den in Sichtweite liegenden Salinen von Secovlje abbekam. Absolut genial.


Aber es kam noch besser als Igor auf die frische, hausgemachte
Pasta (Fuzi) weiße, istrianische Trüffel zu hobeln begann und die Pasta mit einer Schicht dieses Erdschatzes bedeckte. Für Trüffelfreunde ist der Anblick, der Geruch und der Verzehr des Gerichts als ob Ostern, Weihnachten und 1. Mai gleichzeitig stattfinden würden.


Es wird still am Tisch. Jeder schweigt und genießt für sich die himmlische Pasta und möchte dabei nicht gestört werden. Selbstbefriedigung auf höchstem Niveau! Der Zusatzkick kam von einem 2 Jahre in Barrique ausgebauten Chardonnay Nando 2004.


Nach diesem Höhepunkt war eine Verschnaufpause angesagt. Die Lust, in dieser Tonart weiterzumachen wuchs, aber die Seele vom Genuss ist bekanntlich dessen Kürze. Man hob die Gläser und trank auf diesen Moment und den, der noch kommt. Dieser wurde uns durch
Millefoglie mit Erdbeeren und Kaki begleitet von einem Rumeni Muskat (Korenika & Moskon) traumhaft versüßt.
Für ein 3 bis 4gängiges Menü sollte man in der Hisa Torkla mit ca € 45,-- (ca. € 60,-- mit einem Trüffelgang) das Auslangen finden. Trüffelgerichte kosten je nach Tagespreis der istrianischen Nuggets zwischen € 21,-- und € 27,--.
Ein Lokaltipp von
Gustav Schatzmayr.
Lesen Sie auch:
zurück