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Großtarock Modern Wiener Art - Szene der Woche (26): Der Unterschied

Szene der Woche von Kurt Doleysch - Teil 26: Der Unterschied.

Szene der Woche (26):
Der Unterschied


Tarockkarte PagatDer Kibietz, der ja erst nach einem Spiel das Maul aufreissen darf und zum ersten Mal beim GROSSTAROCK zugesehen hat, mit leichtem Unverständnis zum Alleinspieler:
„Des versteh’ i net. Du hast doch am Anfang nur Mist im Blatt g’habt und gehst bis auf an Dreier-Dreier.“
„Des is eben der Unterschied zu de einfachen Tarockspiele. Beim Königrufen, des übrigens gleich nach dem Zwanz’ger Rufen kommt, lizitierst zu a’n Spiel. Wann nix im Talon is’ (den alle sehen können) schaust ein.”
„Ja, aber im Talon hätt’ ja auch a Dreck (mindere Karten) drinn’ sein können.”
„Schau, i’ hab auf an Nullvalat lizitiert. Wenn der Pagat und noch eine kleine Tarock drinnen is, g’winn i den Nullvalat locker. Dann is der Gstiess, der Zwanzger und der XVer in an Packel. Den Nullvalat kann i’ vergessen. Des ändert aber auch meine Ablage und statt Figuren leg’ ich Glatz’n ab. Hast mi?“


Ganz zufrieden ist der Kibietz nicht, denn die Ansage Einfaches Spiel hat ihn doch etwas irritiert. Eines hat er aber mitbekommen: Es ist anfangs total ungewiss, welches Spiel letztendlich herauskommt und wie der Spielverlauf (mit oder ohne Kontra) ausgeht.

Spieltage jeden Dienstag und Donnerstag von 10.00 bis 17.00 Uhr (auch an Feiertagen) im Café Goldengel, A-1030 Wien, Erdbergstrasse 27
Sie können das Café mit der U3 erreichen: Station Rochusmarkt, Ausgang Hainburgerstraße - Wassergasse bis Ecke Erdbergstraße.

Kontakt: Hans Kunz
Telefon: +43-(0)650-796 42 02
eMail: hans.kunz1@chello.at

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