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Großtarock Modern Wiener Art - Szene der Woche (14): Die Abwehrlizitation

Szene der Woche mit Kurt Doleysch - Teil 14: Die Abwehrlizitation.

Szene der Woche (14):
Die Abwehrlizitation


Tarockkarte Pagat / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDas begreift niemand der Grosstarock nur oberflächlich betrachtet oder spielt. Zuerst beginnt die Lizitaton einfach. Die Vorhand eröffnet mit `Sechserdreier` (was an sich nach seinem Blatt schon ein Fehler ist). Beide anderen Spieler halten. Nach `Sechserzweier` meldet ein Spieler Weiter.
Die nächste Stufe der `Sechsereinser` ist nicht ratsam und wird mit `Dreierdreier` übersprungen. Jetzt wird es ernst, denn der dritte Spieler meldet Halte ich. Beim folgenden Schritt `Dreierzweier` kommt noch immer Halte ich. Nach dieser Lizitationsfolge, wo der erste Partner den `Sechserdreier` gehalten hat, wird klar, der hartnäckige Mitlizitierer hat einen `Nullvalat`, zu dem er nur zwei Karten braucht. Jetzt gibt es keine Alternative mehr. Solo ist die letzte Stufe der Lizitation und auch nicht mehr zu halten. Ohne Taloneinsicht wird die Ansage Einfaches Spiel gespielt. Mit Glück in der Verteilung erreicht der Alleinspieler gerade noch 36 Punkte.

„Bei mir spielst’ du kan (keinen) aufg’legten (nicht zu schlagenden) Nullvalat, da hätt’ ich lieber 5 Punkte verloren, als dir 35 schreiben lassen“.
Reizvoll wird GROSSTAROCK erst mit der Überlegung fordernden Lizitation. Wobei die Lizitation mehr Hirnschmalz fordert als dann das Spiel selbst.

Spieltage jeden Dienstag und Donnerstag von 10.00 bis 17.00 Uhr (auch an Feiertagen) im Café Goldengel, A-1030 Wien, Erdbergstrasse 27
Sie können das Café mit der U3 erreichen: Station Rochusmarkt, Ausgang Hainburgerstraße - Wassergasse bis Ecke Erdbergstraße.

Kontakt: Hans Kunz
Telefon: +43-(0)650-796 42 02
eMail: hans.kunz1@chello.at

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