
Die moderne Berufswelt ist ein Grund, warum immer weniger Eltern ausreichend Zeit haben, sich um die schulische Förderung Ihrer Kinder zu kümmern. Kostspielige Nachhilfestunden sind nur eine weniger befriedigende Lösung. Speziell dann, wenn das Kind unter einer Lese-Rechtschreibschwäche (LRS, Legasthenie) leidet. Nicht therapierte LRS führt zu Frustration, Demotivation und schließlich zu Schulangst mit Totalverweigerung. Das muss aber nicht sein, denn Lese-Rechtschreibschwäche kann mit entsprechenden Übungen sehr gut behandelt werden und die Kinder gewinnen wieder Freude am Lernen!
Über 4% aller deutschsprachigen Kinder sind von Legasthenie betroffen.
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Erkennbar auffallend sind das geringe Textverständnis, das Vertauschen von Buchstaben, Silben und Wörtern beim Vorlesen sowie die enorme Wechselhaftigkeit der Fehler beim Schreiben. Ein und dasselbe Wort wird immer wieder anders falsch geschrieben. Doch in den meisten Fällen sind Kinder mit Legasthenie sogar überdurchschnittlich intelligent.
Die Beherrschung von Schrift und Sprache ist eine Grundvoraussetzung für den Erfolg in anderen Unterrichtsfächern, folglich erleben „LRS-Kinder“ nicht nur im Deutschunterricht massive Stress-Situationen.
Ursachen
Als Auslöser oder Begünstigungen für Legasthenie nennt die Wissenschaft unter anderem folgende Punkte.
- genetischer „Defekt“ am 6. Chromosom das Gen DCDC2
- neuronale Abweichungen in den Zentren der zentralen Sprachverarbeitung im Schläfen- und Stirnlappen der linken Gehirnhälfte
- Probleme in der akustischen bzw. visuellen Wahrnehmung sowie Schwierigkeiten mit der Blicksteuerung
- „Spätsprecher“, also Kinder, die mit zwei Jahren die 50-Wort Marke nicht durchbrechen, sind oft von einer Sprachentwicklungsstörung betroffen, die in weiterer Folge zu Legasthenie führen kann.
Wie kann diesen Kindern geholfen werden?
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Erfreulich ist, dass Lese-Rechtschreibschwäche (LRS, Legasthenie) sehr gut mit speziellen Trainingsprogrammen behandelt werden kann. Je früher damit begonnen wird, desto besser. Bis vor kurzer Zeit wurden die Trainings hauptsächlich von ausgebildeten Therapeuten durchgeführt. Bei den meisten Anbietern erhalten die Eltern auch Unterlagen mit Übungen für zu Hause. Der Kostenfaktor und die örtliche Nähe zu einer Therapiestelle können allerdings unüberwindbare Barrieren darstellen.
Neue Trainingskonzepte
Eine Webrecherche zum Thema Legasthenie hat uns zu neuen Trainingskonzepten geführt, den sogenannten (Groß)Eltern/Kind-Heimtrainings. Dabei verschickt ein Internetrechner die Trainingsunterlagen und Ratgeber via eMail in regelmäßigen Abständen nach Hause. Mit diesen speziell aufbereiteten Unterlagen können somit auch Elternteile ihr Kind nachhaltig und preiswert daheim fördern. Und wenn dafür keine Zeit ist, kommen Oma oder Opa ins Spiel!
Der Heimtrainings-Anbieter SCHLAUDINO schreibt beispielsweise: „Die Übungseinheiten können natürlich auch problemlos von einem Großelternteil übernommen werden….“
Eine Investition in die Bildung unserer (Enkel)Kinder ist wahrscheinlich die beste Investition in die Zukunft!
Ein Bildungstipp von Martin Falkner.
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liebe grüße aus schleswig-holstein,
andrea