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Geheimtipps im Norden Thüringens entdecken

Thüringens Geheimtipps
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© Thüringer Tourismus GmbH, Foto: Martina Sörensen / Burgruine Hanstein in Bornhagen, DE / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Geheimtipps im Norden Thüringens entdecken

Ein Stockmacherdorf, die Sixtina des Nordens und ein Kaiser, dem der Bart um den Tisch wächst. Wer Thüringen abseits der bekannten Städte Erfurt, Weimar und Eisenach bereist, folgt auch hier den Spuren berühmter Persönlichkeiten und wird von so mancher Besonderheit der Region überrascht.

Sagenhaft kaiserlich

Im nördlichen Thüringen ragt das sagenumwobene Kyffhäuser-Gebirge aus der Landschaft. Hier thront ein faszinierendes Wahrzeichen der ganz besonderen Art. Auf der Reichsburg Kyffhausen steht mit imposanten 81 Meter das zweitgrößte Denkmal Deutschlands, mit dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. und der in Stein gehauenen Figur Kaiser Barbarossas. Um 1150 zu einer der größten deutschen Burganlagen ausgebaut, ist die Reichsburg Kyffhausen mit einer Länge von 600 Metern und einer Breite von 60 Metern eine der größten mittelalterlichen Burgen Deutschlands. Barbarossas Geheimnis entdeckt man derweil in der Barbarossa-Höhle. Der Sage nach wurde Kaiser Friedrich I. Barbarossa durch einen geheimnisvollen Zauber in ein unterirdisches Schloss im Kyffhäuser versetzt. Dort weilt er schlafend, um eines Tages, wenn die Zeit gekommen ist, sein Reich wieder neu zu errichten. Besucher erleben die Höhle als Schauhöhle im Anhydritgestein. Sie ist eine geologische Rarität.

Region Kyffhäuser entdecken ...

© Thüringer Tourismus GmbH / Kyffhäuserdenkmal, DE / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Sixtina des Nordens

Martin Luther war hier persönlich. Noch heute kann man in der einstigen Residenzstadt Bad Frankenhausen auf den Spuren der Reformation wandeln. Ganz in der Nähe fand hier die entscheidende Auseinandersetzung des Bauernkrieges statt. Auf einem Areal des hier beginnenden Kyffhäusergebirges entstand Ende der 1980er-Jahre ein zylindrischer Bau, dessen Inneres ein Kunsterlebnis im Zauberberg der Geschichte verspricht: Das von Werner Tübke (1929-2004) geschaffene spektakuläre Monumentalgemälde „Frühbürgerliche Revolution in Deutschland.“ Unter den über 3.000 einzelnen Figuren des 14 mal 123 Meter großen Rundgemäldes sind im Vordergrund der szenischen Arrangements auch Martin Luther und dessen anfänglicher Weggefährte Thomas Müntzer (um 1490-1525) zu erkennen. Doch mehr noch. Das Meisterwerk bietet dem Betrachter eine Reise quer durch die europäische (Kultur-)Geschichte und thematisiert Grundthemen der Menschheit; erzählt von Glaube, Leid, Lust, Gut und Böse. Zu besichtigen ist dies im Panorama Museum Bad Frankenhausen. Aus der Ferne begrüßt Bad Frankenhausen seine Besucher noch mit einem weiteren Wahrzeichen: dem schiefen Turm. 1382 errichtete hier die ansässige Gilde der Salzsieder eine kleine, gotische Basilika. Die Sole unterhalb der Kirche wäscht den Gips und höhlt den Karst – der Untergrund gibt nach. Heute ist die Turmspitze 4,60 Meter aus dem Lot und damit schiefer als der schiefe Turm von Pisa!

Panorama Museum entdecken…

© Panorama Museum Bad Frankenhausen / Bad Frankenhausen, DE - Monumentalgemälde_detail / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Idyllisches Eichsfeld

Deutsch-deutsche Geschichte und kulinarische Besonderheiten zeichnen die idyllische Region Eichsfeld in Thüringen ebenso wie herrliche Wanderwege, malerische Dörfer und traditionelle Volksfeste. Bootsfahrten auf der Werra, Fahrradtouren, Draisinen-Fahrten und Wandertrips sind im Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal ein Genuss. Im Stockmacherdorf Lindewerra stellen echte Handwerkskünstler seit Generationen Spazier- und Wanderstöcke her, die es sogar in internationalen Filmen zu sehen gibt. Thüringer Landgasthöfe überzeugen mit ihrem urigen Charme und mit deftiger Hausmannskost. Der Alternative Bärenpark® Worbis ist ein in Deutschland einzigartiges Tierschutzprojekt, das Besuchern die Möglichkeit bietet, Bären und Wölfe in ihrer natürlichen Umgebung hautnah zu erleben. 11 Bären und ein Wolfsrudel teilen sich eine 40.000 Quadratmeter große naturbelassene Waldfläche.

Das Eichsfeld entdecken…

© Thüringer Tourismus GmbH, Foto: Toma Babovic / Eichsfeld in Thüringen, DE / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Wenn der Wald zum Welterbe wird

Der Nationalpark Hainich gehört zu den letzten Überbleibseln der Urwälder, die einst weite Teile Mitteleuropas bedeckten. Seit 2011 ist der Nationalpark mit vier weiteren Schutzgebieten Deutschlands Teil der UNESCO-Welterbestätte "Buchenwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder Deutschland". Mit einer Gesamtfläche von etwa 16.000 Hektar handelt es sich um das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Deutschlands. Wie sähe die Welt ohne die Menschen aus? Wenn es keinen gäbe, sondern nur die Natur, in die niemand eingreift. Rotbuchen, soweit das Auge reicht, in der Luft ein pilziger, erdiger Duft. Hoch über den Wipfeln wandelt man auf dem „Laufsteg der Natur“, dem ca. 530 Meter langen und bis zu 40 Meter hohen Baumkronenpfad, und gewinnt einen tiefen Einblick in das „Ökosystem Baumkronen“. Die Welt aus der Perspektive eines Regenwurms dagegen bietet das Museum der Wurzelhöhle. In der Schauanlage „Wildkatzenlichtung“ in Hütscheroda können Besucher Wildkatzen hautnah beobachten. Zudem begeistert die Region mit ihren barrierefreien Angeboten.

UNESCO-Weltnaturerbe Hainich entdecken…

© Rüdiger Biehl / Nationalpark Verwaltung / Nationalpark Hainich, DE / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Blühendste Stadt Europas

Unweit entfernt liegt die Rosenstadt Bad Langensalza mit ihrer denkmalgeschützten Altstadt. Mittelalter und Moderne sowie eine unberührte Natur bilden hier eine harmonische Verbindung und verliehen der Stadt 2011 den Titel „Blühendste Stadt Europas“. Im Garten der Glückseligkeit sind verschiedene japanische Landschaften zu bewundern. Besonderes Highlight sind der große Pflanzenpavillon und das original japanische Teehaus, in dem man nach Anmeldung eine Teezeremonie genießen kann. Im Rosengarten blühen auf 17.400 Quadratmetern fast 500 Rosenarten und -sorten, die jährlich über 100.000 Besucher anlocken. Neun verschiedene Themenbereiche präsentieren eine exotische Pflanzenwelt im Botanischen Garten. Mit der Entdeckung der Schwefelquellen im Jahr 1811 begann Bad Langensalzas Kurgeschichte. Heute werden neben dem heilenden Schwefelwasser auch ein natürliches Trinkheilwasser und wohltuende Sole zu Tage gefördert und dienen dem Wohlbefinden und der Gesunderhaltung der Gäste.

Bad Langensalza entdecken…

© Thüringer Tourismus GmbH / Bad Langensalza, DE / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Weitere Informationen rund um das Reiseland Deutschland erhalten Sie unter www.germany.travel.

Kontakt:
Tourist Information Thüringen
Willy-Brandt-Platz 1
D-99084 Erfurt
service@thueringen-entdecken.de
www.thueringen-entdecken.de
 
© Thüringen Tourismus GmbH / Tourismusmarke Thüringen © Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. / DZT Composite  
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