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Eine Stadt der Erneuerung - Dresden in Deutschland

Entdecken Sie "Elbflorenz", die sächsische Metropole Dresden in Deutschland.
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Dresden - eine Stadt der Erneuerung


© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Edith Spitzer / Dresden, DE - Altstadt / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Beginnen wir unseren Rundgang durch die historische Altstadt von Dresden beim Theaterplatz mit der Semperoper (Sächsische Staatsoper), die nach ihrer Zerstörung im II. Weltkrieg nach den Originalbauplänen am 13.02.1985 mit Carl Webers "Freischütz" wieder eröffnet wurde.

© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Edith Spitzer / Dresden, DE - Semperoper / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDer Theaterplatz ist sicher einer der eindruckvollsten Plätze in Dresden, umgeben von Zwinger, Semperoper, Italienisches Dörfchen, Kathedrale St. Trinitatis (ehem. Katholische Hofkirche) und Residenzschloss. Mitten auf der gepflasterten Fläche steht das bronzene Reiterdenkmal König Johanns, der in Richtung Hofkirche schaut und darauf achtet, dass "sein besonders schmuckreicher Sarkophag nicht aus der Gruft entwendet wird".
 

Zwinger und Museen

© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Edith Spitzer / Dresden, DE - Nymphenbad_Statuen / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEines der berühmtesten Bauwerke mit einer einmaligen Barockarchitektur ist der Zwinger. Genießen Sie die Ansicht des Wallpavillons oder des Kronentors mit ihren schmucken Verzierungen und Nischenfiguren. Vom Theaterplatz lohnt sich der kleine Abstecher zum barocken Nymphenbad, das nach seiner Restaurierung im alten Glanz erstrahlt. Figuren wie Triton und Nereide, Neptun und Amphitrite werden von Nymphen und wasserspeienden Delphinen flankiert. Von der oberen Bogengalerie mit den Statuen hat man einen herrlichen Blick auf das Nymphenbad, aber auch auf die verschiedenen Bauteile des Zwingers.

© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Edith Spitzer / Dresden, DE - Zwinger_Innenhof / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDer Zwinger beherbergt die Gemäldegalerie Alter Meister, in der neben Raffaels Sixtinische Madonna und ihre Engel die berühmten Canaletto-Ansichten von Dresden zu sehen sind, den Mathematisch-Physikalischen Salon und die Porzellansammlung (schließlich erfand Anfang des 18. Jahrhundert der Dresdner Böttger die Rezeptur für das weiße europäische Hartporzellan).

© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Edith Spitzer / Dresden, DE _Türckische Cammern_Belagerung Wien / Zum Vergrößern auf das Bild klickenFür die Staatliche Kunstsammlung im Residenzschloss sollte man sich unbedingt Zeit nehmen. Neben der Rüstkammer und der Türckischen Cammer können im Historischen Grünen Gewölbe und dem Neuen Grünen Gewölbe die Exponate aus der Sammlung Kaiser August besichtigt werden.

Durch den Glockenturm gelangen die Besucher zu Sachsens größter Kirche im römischen Barockstil, welche anlässlich des Glaubenswechsels von August des Starken im 18. Jahrhundert in Auftrag gegeben wurde. Im Inneren eher schlicht gehalten, ist die Kathedrale von enormer Feingliedrigkeit.

© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Edith Spitzer / Dresden, DE - Fürstenzug August der Starke / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEntlang der Augustusstraße führt wohl die beeindruckendste Ahnengalerie der Wettiner: der Fürstenzug. Markgrafen, Kurfürsten und Könige hoch zu Ross sind auf dem größten Porzellanbild der Welt auf der Außenfront des Langen Ganges des Residenzschlosses verewigt.

Frauenkirche

© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Edith Spitzer / Dresden, DE - Frauenkirche / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDirekt von der Augustusstraße kommt man zum Platz vor der Frauenkirche. Seit dem Sommer 2005 prägt die elegante Kuppel des bedeutendsten protestantischen Sakralbaus die Silhouette der Altstadt. Bei schönem Wetter haben Sie vom Kuppel der Frauenkirche einen herrlichen Blick auf Dresden.

Die Frauenkirche kann auf eine rund 1000jährige Geschichte zurückblicken, denn schon die Vorgängerkirchen des berühmten Kuppelbaus aus dem 18. Jahrhundert waren der Mutter Gottes geweiht. Zum Ende des II. Weltkrieges wurde die Frauenkirche fast völlig zerstört. Während der DDR-Zeit blieb die Ruine als Mahnmal des Krieges bestehen.

Erst mit Beginn der Friedensbewegung Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde über einen Neubau diskutiert und von 1993 bis 2005 aus den Trümmern der alten Bausubstanz und neuem Sandstein die heutige Frauenkirche errichtet.

© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Edith Spitzer / Dresden, DE - Frauenkirche_Altar / Zum Vergrößern auf das Bild klickenRegelmäßig werden Mittagsandachten, Konzerte und konzertante Aufführungen in der Frauenkirche veranstaltet. Es lohnt sich, eine zu besuchen.

Altstadt

© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Edith Spitzer / Dresden, DE - Blick auf Elbe / Zum Vergrößern auf das Bild klickenVon der Frauenkirche schlenderten wir am Johanneum/Verkehrsmuseum vorbei zum Kulturpalast und Altmarkt. Dort sollten Sie auf jeden Fall einen Blick in die Kreuzkirche werfen. Die älteste protestantische Kirche der Stadt wurde fünfmal durch Brand oder Krieg zerstört und wieder aufgebaut. Eng mit der Kreuzkirche ist der weltberühmte Kreuzchor, einer der ältesten Knabenchöre der Welt, verbunden. Von der Kreuzkirche führt der Weg vorbei am Neuen Rathaus über den Rathausplatz zum Neuen Gewandhaus und weiter zum Kurländer Palais. Von hier können Sie bereits die Kuppel der Hochschule für Bildende Künste in Dresden erkennen, die im Volksmund "Zitronenpresse" genannt wird.

© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Edith Spitzer / Dresden, DE - Brühlsche Terrasse / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEntlang des Brühlschen Gartens gelangt der Besucher zur Brühlschen Terrasse am Ufer der Elbe. Von hier haben Sie nochmals einen wunderschönen Blick auf die Altstadt und das gegenüberliegende Ufer mit der Staatskanzlei und den Ministerien.

Neustadt

© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Edith Spitzer / Dresden, DE - Laubengarten_Rosarium / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie Stadt am gegenüberliegenden Elbe-Ufer sollte bei einer Besichtigung Dresdens auf keinen Fall vergessen werden. Doch nicht nur das Japanische Palais, die Staatskanzlei oder die Ministerien und der Goldene Reiter sind sehenswert, auch die bezaubernden Innenhöfe der Königsstraße, die Flaniermeile in der Inneren Neustadt, mit den exklusiven Antiquitätenläden oder Schmuckdesignern. Oder genießen Sie die Ruhe im Staudengarten mit Rosarium entlang der Elbe mit Blick auf die Altstadt.

Wenn Sie das unkonventionelle Leben Dresdens suchen, werden Sie in der Äußeren Neustadt fündig. Hinter alten Fassaden verbergen sich kleine Kostbarkeiten wie die Kunsthofpassage mit Galerien, alternativen Läden und kleinen Kneipen.

© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Edith Spitzer / Dresden, DE - Kunsthofpassage Afrika-Haus / Zum Vergrößern auf das Bild klickenBei der Innenfassade wie beim gelben oder blauen Haus und dem Afrika-Gebäude lassen Sie das künstlerische Flair auf sich wirken. Ein Tierbrunnen rundet die gemütliche Atmosphäre des Kunsthofviertels ab.

Das Blaue Wunder

© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Edith Spitzer / Dresden, DE - Schloss Eckberg / Zum Vergrößern auf das Bild klickenAuf der Fahrt zur Loschwitzer Brücke "Das Blaue Wunder" machen wir einen kurzen Zwischenstopp beim Schloss Eckberg, eines der drei Elbhangschlösser. Von Schloss Eckberg, in dem heute ein Hotel beherbergt ist, hat man einen traumhaften Ausblick auf die Elbe und Dresden.

© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Edith Spitzer / Dresden-Blasewitz, DE - Blaues Wunder / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie eiserne Hängebrücke wurde 1893 nach zweijähriger Bauzeit eröffnet. Die 3.500 Tonnen schwere Konstruktion der Ingenieure Claus Köpcke und Hans Manfred Krüger war eine der ersten strompfeilerfreien Brücken Europas. Im II. Weltkrieg konnte nur durch das beherzte Eingreifen zweier Dresdner deren Sprengung verhindert werden. Unabhängig voneinander hatten sie die Zündleitungen der Sprengköpfe zerschnitten. Ursprünglich als reine Verkehrsbrücke erbaut, wurde sie 1935 um einen 3m breiten Gehweg ergänzt.

© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Edith Spitze / Dresden-Blasewitz, DE - Schwebebahn_Strecke / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDas Blaue Wunder wird am besten von der Aussichtsplattform der ältesten Bergschwebebahn Europas gesehen. Die Fahrt mit der 274m langen Schwebebahn dauert rund drei Minuten. 1901 wurde sie von Sachsens Kronprinz Friedrich August persönlich eingeweiht. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie die Aussicht auf die Elbeebene.

Johannstadt

© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Edith Spitzer / Dresden, DE - Jugendstil / Zum Vergrößern auf das Bild klickenAuf der Rückfahrt zur Altstadt entdecken wir Gebäude des Dresdner Jugendstils der Jahrhundertwende. In der Goetheallee finden Sie wunderschöne Häuser des Jugendstils, in dem sich bereits Elemente des späteren Bauhausstils wiederfinden. 

© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Edith Spitzer / Dresden, DE - Gläserne Manufaktur_VW / Zum Vergrößern auf das Bild klickenÜber die Gläserne Manufaktur des Volkswagen-Konzern - eine Symbiose industrieller Produktion und moderner Architektur - fahren wir zum Deutschen Hygiene-Museum, das auf Anregung des Dresdner Pharma-Großindustriellen Karl August Lingner ("Odol") errichtet wurde.

In unmittelbarer Nähe können Sie im Großen Garten mit dem barocken Palais spazieren. Eine grüne Oase von 180 Hektar, in der der Botanische und der Zoologische Garten besucht werden kann. Die Parkanlage können Sie mit einer Mini-Eisenbahn besichtigen oder auf dem Carolasee eine Bootsfahrt machen.

Palais Sommer

© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Edith Spitzer / Dresden, DE - Yoga im Park / Zum Vergrößern auf das Bild klickenIm Rahmen des Palais Sommer finden sich Sportinteressierte zu "Yoga im Park". In der Parkanlage hinter dem Japanischen Palais treffen sich Yoga-Freunde, um nach Feierabend ab 17:00 Uhr den Anweisungen der Yoga-Lehrerin zu folgen. Es animiert, mitzumachen!

© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Edith Spitzer / Dresden, DE - Kunst im Park / Zum Vergrößern auf das Bild klickenGleich daneben können wiederum Malkünstler ihre Werke der Öffentlichkeit zugänglich machen. Leinwand, Farbe und Pinsel werden zur Verfügung gestellt, so dass der kreativen Ader freien Lauf gelassen werden kann.

Zum Abschluss unseres Dresden-Besuches suchen wir noch den Canaletto-Blick. Entlang der Elbe schlendernd entdecken wir den roten Rahmen, von wo wir Dresdens Altstadt auf Bild bannen können. Dresden in der Dämmerung bleibt in Erinnerung!

© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Edith Spitzer / Dresden, DE - roter Rahmen / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Nähere Informationen:
www.marketing.dresden.de
www.sachsen-tourismus.de

Anreise:  Map Start Map Ende

Die Aufnahmen in und um den Zwinger erfolgten mit freundlicher Genehmigung des Schlösserlandes Sachsen - www.schloesserland-sachsen.de

Ein Städte- & Reisetipp von Edith Spitzer.

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