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Cascais in Portugal

Nur 25 Kilometer von der portugiesischen Hauptstadt Lissabon und dem Flughafen entfernt: Cascais an der „Portugiesischen Riviera“.
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© Edith Köchl, Wien / Praia do Guincho, Portugal - Dünen / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Cascais in Portugal

Die attraktive Lage am Meer und das milde Klima mit rund 300 Sonnentagen im Jahr, den Stränden, malerischen Häfen mit Fischerbooten und Yachten, Straßen und Plätze, gesäumt von prächtigen Gebäuden und einladenden Parkanlagen prägen Cascais, ein schicker Urlaubsort und eines der elegantesten Reiseziele Portugals.

Cascais

Entsprechend luxuriös auch unser 5-Sterne-Hotel „Albatroz“, das malerisch auf einem Felsen über dem Meer liegt. Die Zimmer mit Balkon punkten mit schöner Aussicht: auf der einen Seite über den Strand zur Marina und auf der anderen Seite zur Terrasse, Pool und Meer.....
 
© Edith Köchl, Wien / Cascais, Portugal - Blick auf Meer / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Meerblick
© Edith Köchl, Wien / Cascais, Portugal - Hotel mit Terrasse / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Hotel "Albatroz" mit Terrasse
© Edith Köchl, Wien / Cascais, Portugal - Hotel / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Hotel

Abends erwartet uns ein Gourmet-Menü im Hotel-Restaurant „Reserva“ mit Köstlichkeiten wie gebratenen Garnelen, Herzmuscheln, Tintenfisch-Carpaccio, Sirloin-Steak, und zum Dessert Käseplatte und Creme Brulee samt Weinbegleitung.  
 
© Edith Köchl, Wien / Cascais, Portugal - Garnelen / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Garnelen
© Edith Köchl, Wien / Cascais, Portugal - Herzmuscheln / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Herzmuscheln
© Edith Köchl, Wien / Cascais, Portugal - Restaurant Reserva / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Steak

Am nächsten Tag kochen wir selber. Doch zunächst heißt es einkaufen. Nein - nicht im Supermarkt, sondern im Naturschutzpark Sintra-Cascais. Dort in der Quinta do Pisao –  einem großem Öko-Gut – können Besucher Obst und Gemüse gegen Bezahlung auch selbst ernten. Auf unserer Einkaufsliste stehen Kohl und Kräuter für das Mittagessen.
 
© Edith Köchl, Wien / Cascais, Portugal - Kräuter- und Gemüse-Farm / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Kräuter- und Gemüsegarten
© Edith Köchl, Wien / Quinta do Pisao, Portugal - Schafherde / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Schafherde
© Edith Köchl, Wien / Quinta do Pisao, Portugal - Farmer / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Bauer mit Eseln

Zurück in Cascais im Kochstudio „Cooking Memories“ erwartet uns schon Monica Pereira. Auf dem Speiseplan stehen Kichererbsenpüree mit Würstchen und Kabeljau-Rouladen –  typische portugiesische Gerichte, die wir unter Monicas Anleitung zubereiten und mit Genuss verspeisen. Als Nachtisch hat Monica Käse mit Beeren vorgesehen...  
 
© Edith Köchl, Wien / Cascais, Portugal - Kabeljau Rouladen / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Kabeljau-Rouladen
© Edith Köchl, Wien / Cascais, Portugal - Nachtisch / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Käse und Beeren zum Nachtisch
© Edith Köchl, Wien / Cascais, Portugal - Portugiesische Küche / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Kochschule

Bei einem Spaziergang entlang des Hafens und vorbei an mit Azulejos - den bunten Keramikfliesen - geschmückten prächtigen Gebäuden, wie dem Rathaus, trinken Espresso in einer Cafe-Konditorei in der Fußgängerzone und schauen am Strand Künstlern beim Bau von Sandskulpturen zu. Dabei erzählt unsere Reiseleiterin Paula Viegas einiges über Cascais: Ab 1870 wählte die portugiesische Königsfamilie die Zitadelle von Cascais zu ihrer Sommerresidenz. Und in ihrem Gefolge folgten der Adel und reiche Bürger aus dem In- und Ausland.

So entwickelte sich im Laufe der Jahre aus dem Fischerdorf Cascais und dem Nachbarort Estoril eine noble Wohngegend, wie man an den schönen Herrenhäuser und Villen sehen kann. Während des zweiten Weltkriegs wurde, aufgrund der Neutralität Portugals, Estoril zum Tummelplatz von Geheimagenten aus aller Welt. Einer der Agenten war übrigens Ian Fleming. Das Casino von Estoril – eines der glamourösesten und ältesten Europas – soll ihn zum berühmtesten Geheimagenten aller Zeiten - James Bond - inspiriert haben. 1953 erschien mit „Casino Royale“ Flemings erster 007-Roman.
 
© Turismo Cascais / Cascais, Portugal - Casino Estoril / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Casino Estoril
© Turismo Cascais / Paulo Silva / Cascais, Portugal - Zentrum / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Zentrum von Cascais
© Edith Köchl, Wien / Cascais, Portugal - Zitadelle / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Marina und Zitadelle

Heute begeistern Cascais und Estoril mit ihrem zauberhaften maritimen Flair, kulturellen Zentren, Boutiquen, Märkten, Restaurants, Discos, Bars und den großartigen Golfplätzen in der Umgebung, rund ums Jahr zigtausende Urlauber und wer weiß, vielleicht entsteht hier wieder mal ein Bestseller.
 
© Edith Köchl, Wien / Cascais, Portugal - Rathaus / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Rathaus
© Edith Köchl, Wien / Cascais, Portugal - Sand-Skulpturen / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Sandskulpturen
© Edith Köchl, Wien / Cascais, Portugal - Cafe-Konditorei / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Café-Konditorei

Cabo da Roca

Entlang der Küste führt die Panoramaroute zum Felsenplateau Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt des europäischen Festlands. Bis ins späte 14. Jahrhundert glaubte man sogar, dass die in einer Höhe von 140 Metern über dem Meer liegenden Klippen das Ende der Welt sind. Kein Wunder bei den tosenden an die Felsen peitschenden Wellen. Über der dramatischen Landschaft steht ein Leuchtturm aus dem 19. Jahrhundert, von dem man eine tolle Aussicht hat. Unterhalb ein Monument mit einem Kreuz und am Sockel das Zitat „Wo die Erde endet und das Meer beginnt“ von Luís de Camões (1524-1580), der als einer der bedeutendsten Dichter Portugals gilt.
 
© Edith Köchl, Wien / Cabo da Roca, Portugal - Küste / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Steilküste
© Edith Köchl, Wien / Cabo da Roca, Portugal - Leuchtturm / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Leuchtturm
© Turismo Cascais / Paulo Silva / Cascais, Portugal - Praia da Rainha / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Praia da Rainha

Colares

Einige Kilometer weiter Colares mit den zahlreichen Baudenkmälern und dem traditionsreichen Weinbaugebiet. Wir werden im 1808 gegründeten Weingut „Adega Viuva Gomes“ erwartet. Bei einer Weinprobe erzählt der Winzer von seinen Weingärten in Atlantiknähe – die, wie er betont, zu den besten Lagen zählen. Hier wachsen die Reben auf von tiefer Sandschicht bedeckten Ton- und Lehmböden. Durch den Sandboden blieben die Weinstöcke übrigens im 19. Jahrhundert von der Reblaus verschont und daher sind die Rebstöcke bis heute wurzelecht geblieben und nicht veredelt. -  Als Souvenir dürfen wir uns eine Flasche mit Colares-Wein abfüllen – wahrlich ein feines Tröpferl.
 
© Edith Köchl, Wien / Colares, Portugal - Weinkeller / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Weinkeller
© Paula Viegas / Colares, Portugal - Adega Viuva Gomes / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Verkostung
© Edith Köchl, Wien / Colares, Portugal - Weingut / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Winzer vom Weingut Adega Viuva Gomes

Der Weinverkostung folgt ein Besuch im Hotel „Fortaleza do Guincho“ das auf Klippen über den Dünen der Praia do Guincho – eines der Surferparadiese Europas - thront. Das fürstlich ausgestattete 5-Stern-Boutique-Hotel in der Festung aus dem 17. Jahrhundert mit der herrlichen Lage über den Atlantik und dem mit einem Michelinstern ausgezeichneten Gourmetrestaurant, lässt keine Wünsche offen.
 
© Edith Köchl, Wien / Praia do Guincho, Portugal - Hotel / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Hotel "Fortaleza do Guincho"
© Turismo Cascais / CMoore / Cascais, Portugal - Carcavelos Action / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Surfer-Paradies
© Edith Köchl, Wien / Praia do Guincho, Portugal / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Strand

Spezialisiert auf portugiesische Küche serviert uns Sternekoch Miguel Rocha Vieira einen „Design“-Lunch aus ausgesuchten heimischen Produkten samt entsprechender Weinbegleitung. Gemeinsam mit Generaldirektorin Petra M. Sauer genießen wir: Süßkartoffel gefüllt mit Fisch und Algen, Wildschwein-Presskopf, Flusskrebse von der Algarve, Miesmuscheln mit Früchten vom Westlichen Erdbeerbaum (Medronho), Seebrasse mit Graupen und Fenchel, Sorbet aus Wildbeeren und Küchlein, „Erinnerungen an meine Kindheit“- eine traditionelle Süßspeise mit Quitte. Noch einen „Bica“ – Espresso - und dann heißt es adeus...
 
© Edith Köchl, Wien / Hotel Fortaleza do Guincho, Portugal - Flusskrebs / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Flusskrebs
© Edith Köchl, Wien / Hotel Fortalezo do Guincho, Portugal - Seebrasse / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Seebrasse
© Edith Köchl, Wien / Hotel Fortaleza do Guincho, Portugal - Nachtisch / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Nachtisch

Sintra

Unser nächstes Ziel ist die märchenhafte Welt rund um das kleine Städtchen Sintra inmitten des gleichnamigen Gebirges, berühmt ob seiner mittelalterlichen Burgen, imposanten Paläste, malerischen Schlösschen, eleganten Herrenhäuser und wunderschönen Gärten. Das absolute Highlight aber ist der hoch über Sintra gelegene farbenfrohe Pena Palast aus dem 19. Jahrhundert mit seinem einzigartigen  architektonischen Stilmix. Den kuriosen Königspalast schmücken dekorative Türme Zinnen, Statuen, reich verzierte Tore und Terrassen mit traumhafter Sicht zum Meer und nach Lissabon.
 
© Edith Köchl, Wien / Sintra, Portugal - Pena Palast / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Pena Palast
© Edith Köchl, Wien / Sintra, Portugal - Tor Pena-Palast / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Tor
© Edith Köchl, Wien / Sintra, Portugal - Fassade Pena-Palast / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Fassade

Das Innere des Palastes ist ebenso faszinierend: zu besichtigen sind u.a. die komplett eingerichteten kunstvoll und aufwendig gestalteten königlichen Gemächer, die heute genauso aussehen, wie 1910 als mit dem Fall der Monarchie die königliche Familie aus Portugal floh.
 
© Edith Köchl, Wien / Sintra, Portugal - Erker Pena-Palast / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Erker
© Edith Köchl, Wien / Sintra, Portugal - Innenhof Pena-Palast / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Innenhof
© Edith Köchl, Wien / Sintra, Portugal - Pena-Palast / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Pena Palast

Umgeben ist der Palast von einer bewaldeten Parklandschaft, ein landschaftsarchitektonisches Meisterwerk mit unterschiedlichen historischen Gärten, Wegen, Seen, fantastischen Aussichtspunkten. Man bräuchte mehrere Tage, um Palast und Park zu erkunden. Diese beiden herausragenden Beispiele der Romantik bilden das Herz der Kulturlandschaft von Sintra, die seit 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

© Edith Köchl, Wien / Sintra, Portugal - Torre de Belem / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Belem

Tags darauf heißt es Abschied nehmen von der „Portugiesischen Riviera“. Entlang der Küste auf dem Weg zum Flughafen, halten wir in Belem dem geschichtsträchtigen Stadtteil mit den historischen Denkmälern, Museen und Parkanlagen im Westen Lissabons an der Tejo-Mündung. Das beliebteste Fotomotiv ist der beeindruckende Aussichtsturm Torre Belem, aus dem 16. Jahrhundert, auch ein UNESCO-Weltkulturerbe.

Fast ebenso berühmt die Confeitaria Pastéis de Belém. In dieser Konditorei erfanden Mönche im 19. Jahrhundert die köstlichen Pastéis de Belém. Täglich bilden sich hier Menschenschlangen, um die mit süßer Eier-Schlagobers-Vanillecreme gefüllten Blätterteigtörtchen zu ergattern. Und das, obwohl es überall in Portugal Pastéis de Nata gibt, die genauso aussehen. Aber die originalen Törtchen von der Konditorei in Belem schmecken nun mal besser, vielleicht auch deshalb, weil das genaue Rezept nach wie vor ein Geheimnis ist. Klar, dass einige der unwiderstehlichen Cremetörtchen mit nach hause kommen....  
 
© Edith Köchl, Wien / Belem, Portugal - Confeitaria Pastéis de Belém / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Confeitaria Pastéis de Belém
© Edith Köchl, Wien / Torre de Belem, Portugal - Anrichten / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Vorbereitung
© Edith Köchl, Wien / Belem, Portugal - Confeitaria Pastéis de Belém / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Pastéis de Belém

Ein Reisetipp für alle Sinne von Edith Köchl.
 
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Video: Restaurant Stellwerk auf Usedomplay
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