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Heute ist Donnerstag, der 09.02.2012
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Buffet Da Pepi in Triest, Italien

Eine Triestiner Institution seit mehr als hundert Jahren.

Buffet Da Pepi
Via della Cassa di Risparmio 3
I-34121 Trieste

Telefon: +39-040-366 858
Email: info@buffetdapepi.com
www.buffetdapepi.com

Anreise:

Öffnungszeiten: täglich außer Sonntag von 8.30 bis 21.30 Uhr

Spezialitäten - Buffet Da Pepi, Triest

Einzigartig: Triests Buffets

Was man in Triest „Buffet“ nennt, hat rein gar nichts mit den Buffets unserer Breiten zu tun, wie man sie zum Beispiel in Bahnhöfen findet. Und erst Buffet Da Pepi, Triest: Paolo / Zum Vergrößern auf das Bild klickenrecht nichts mit Buffets, von denen man sich selbst bedienen kann. Die Buffets in Triest (klick hier zum tv-symbol Triest Web-Video) entstanden vor über hundert Jahren zuerst in der Nähe des Hafens und aus einem daraus resultierenden Zweck: Die vielen Hafenarbeiter, deren harte Arbeit bereits mitten in der Nacht begonnen hatte, bereits am Vormittag zu stärken. Klar, dass das am besten mit deftigen Sachen ging. Und auch heute noch sollten Vegetarier einen großen Bogen um die über 50 Buffets in der Stadt machen: Denn sie bieten in erster Linie Würstel, Schinken, gekochtes und geselchtes Fleisch, ganz nach altösterreichischer Tradition, dazu einfachen, süffigen Wein und Bier vom Fass. Gegessen wird traditionell im Stehen – obwohl die meisten Buffets heute bereits mit Tischen ausgestattet sind. Buffets sind kommunikative Orte ohne Standes-Schranken, die von Arbeitern wie von Generaldirektoren gern besucht werden. Auch die Tischkultur ist unprätentiös – Papiertischtücher sind Standard.


Im Börsenviertel Triests ist das kleine 1903 von Pepi Klajnsic gegründete Lokal Da Pepi selbst mit geschlossenen Augen nicht zu verfehlen: Buffet da Pepi in Triest / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie Türe ist so gut wie immer offen und ständig zieht der heraus strömende Duft die Menschen wie ein Magnet hinein. 35 finden bequem Platz, doch meistens drängen sich mehr um die Töpfe, in denen es brodelt und köchelt. Hinter der Theke stehen die Meister des Schweins, wie Hohepriester der Fleischeslust und zelebrieren das seit Jahrzehnten gleiche Ritual: Mit einer zweizinkigen Gabel werden die Fleischstücke aus dem heißen Wasser gefischt und auf einer Marmorplatte mit einem großen Messer tranchiert. Auf einen Teil der Selchzungen, Schweinsfüße, Würste und des Kaiserfleischs wird anschließend frischer Kren gerieben, der andere Teil wird mit Sauerkraut serviert. Fazit: Eine einzige Schweinerei – aber eine, auf die man sich immer wieder gerne einlässt.

Ein Lokaltipp des www.55plus-magazin.net.

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