Der Glaube versetzt Berge.
Khor Virap und Ararat Das Kloster
Khor Virap nahe der türkischen Grenze, dahinter der imposant in den Himmel strebende Große
Ararat mit 5.165 Meter der höchste Berg der Türkei sind die beliebtesten Fotomotive Armeniens. Das Kloster ist untrennbar mit der christlichen Geschichte des Landes verbunden und der
Ararat ist den Armeniern an dieser Stelle am nächsten. Die Stacheldrahtzäune und Wachtürme entlang der Grenze zur Türkei wirken mit diesem Giganten als Hintergrund geradezu lächerlich. Klick zum
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Armenien - Eine Kulturreise durch Hayastan.
Khor Virap liegt gut 40 km südöstlich von Yeravan entfernt. Es ist jener Ort an dem
Grigor der Erleuchter dreizehn Jahre lang von König Trdat III in einem Erdloch gefangen gehalten wurde. Der Legende nach erkrankte der König schwer und seine Familie sah in Grigor die letzte Chance auf Heilung. Er enttäuschte sie nicht, der König wurde aufgrund seiner Gebete geheilt, konvertierte zum Christentum und machte den neuen Glauben im Jahr 301 zur Staatsreligion. All dies geschah vor der Kulisse des Großen
Ararat, dem Landeplatz der Arche Noah nach der göttlichen Generalabrechnung.
Wein aus Areni 

Wein ist in Armenien untrennar mit
Areni verbunden. Dieser trockene Rowein brigt Potenziale in sich, die Weinfreunde in aller Welt aufhorchen ließe. Der kargen und zerklüfteten Region mit eindrucksvollen Landschaftsformationen mußten landwirtschaftliche Flächen hart abgerungen werden. In der, dem Wein gleichnamigen, Ortschaft
Areni bieten die Weinbauern ihre Erzeugnisse am Straßenrand an kleinen Ständen an. Anhalten, verkosten und den Bedarf der nächsten Tage in schmucklosen Kunststoffflaschen kaufen. Für Kenner und Liebhaber autochtoner Weine ein Genuss, der in
Areni auf eine jahrtausende alte Tradition zurückblicken kann.
Kloster von Noravank 

Nach der Weinverkostung geht es ein kurzes Stück auf der Hauptstraße weiter Richtung Südosten, um in einer engen und leicht zu übersehenden Schlucht nach
Noravank, einem der schönsten Klöster Armeniens zu gelangen. Bei Sonnenuntergang tritt die Klosteranlage kaum aus dem sie umgebenden Felsen hervor, denn die Übergänge der Rottöne der Fassaden, Felsen und des Himmels sind fließend. Klick zum Video:
Armenien - Kirchen und Christentum im Orient.


Der auffälligste Bau der Anlage, die Mausoleumskirche, geht auf den genialen Baumeister Momik zurück, der
Noravank im 14. Jahrhundert um dieses Juwel erweiterte, dessen zweites Stockwerk man über eine auffällige, zweiläufige Treppe an der Fassade erreicht. Ober dem Portal des Gaviths beherrscht eine feine und detailliert ausgearbeitete Gestalt Gottes das Blickfeld, die einzige Gottesdarstellung in Armenien.
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