Kloster GoshavankWenn man
Goshavank, Haghartsin, Sanahin und Haghpat im Rahmen einer Tour von Yerevan aus besuchen möchte, sollte man mindestens eine Übernachtung einplanen. Entspannter reist man nach einem Kurzaufenthalt am
Sevan See weiter. In der Nähe der Ostbucht des Sees fährt man in einen kurzen Tunnel ein und am anderen Ende wird man von einer neuen Welt empfangen. Die karge Landschaft rund um den Sevan See weicht üppigem Grün, die an eine Voralpenregion erinnern. Sanfte Bergformationen mit dichten Wäldern, saftigen Wiesen und fruchtbaren Gärten begleiten die Reisenden bis nach
Goshavank. Klick zum
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Armenien - Eine Kulturreise durch Hayastan 

Das Dorf Gosh hat seinen Namen vom bekannten armenischen Gelehrten und Philosophen Mechithar Gosh erhalten, der hier inmitten einer malerischen Landschaft am Kloster, als architektonisches Lebenswerk, Jahrzehnte lang arbeitete. Neben Geschichten und Fabeln hat Gosh auch das erste Gesetzbuch in armenischer Sprache verfasst. Nach seinem Tod wurde das Kloster in
Goshavank umbenannt.
Sanahin und Haghpat, UNESCO-Weltkulturerbestätten

Die Fahrt von Goshavank nach
Sanahin führt durch reizvolle Landschaften und von Vanadzor in Richtung Norden gibt es eine wahre Klosterstraße, die zu den UNESCO-Weltkulturerbestätten Sanahin und Haghpat führt, die man bei einem ausgiebigen
Chorovats (Armenische Fleischgrillspeisen) nochmals vor dem geistigen Auge Revue passieren lassen sollte.


Auf dem Hochplateau über der Stadt Alaverdi liegen die Klöster
Sanahin und
Haghpat (klick zum
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Armenien - Kirchen und Christentum im Orient). Die Fahrt hinauf ist immer noch ein Erlebnis der besonderen Art. Die
Sanahin-Klosteranlage zählt zu den interessantesten architektonischen Lösungen in Armenien. Das genaue Datum der Gründung ist unbekannt, Schriften aus dem 10. Jahrhundert berichten, dass das Kloster auf den Ruinen einer Kirche des


4. oder 5. Jahrhunderts errichtet wurde. Das Kloster
Sanahin besteht aus mehreren Bauten unterschiedlicher Epochen. Die größte Kirche, die Erlöserkirche, wurde von Königin Chosrovanush in Auftrag gegeben.
Sanahin war vor allem durch seine Schule der Erleuchter und Schreibkünstler bekannt, Geisteswissenschaften und Medizin wurden hochgehalten.


Das etwas jüngere
Haghpat stand längere Zeit im Schatten von Sanahin, wurde aber ebenfalls von Königin Chosrovanush gegründet. Beide Klosteranlagen stehen jedoch für die Blüte der Klosterbaukunst im 10. und 11. Jahrhundert.
Haghpats Wahrzeichen ist der Glockenturm aus dem 13. Jahrhundert und der gesamte Komplex wird von einer wehrhaften Mauer umfasst. In Zusammenwirken mit Sanahin spielte
Haghpat die Rolle des weltlichen Zentrums, während Sanahin das spirituellere war.

Tipp: Übernachtung im
Guesthouse von Ophelia in
Haghpat. Sie vermietet vier Doppelzimmer für knapp € 15,--/Person inklusive Essen. Armenische Hausmannskost von bester Güte. Alles selbst gemacht mit Produkten aus dem eigenen Garten und die Freundlichkeit der Menschen im Norden Armeniens ist einnehmend, aber nicht vereinnahmend. Buchung via
Imega Tour and Travel.
Mehr Infos zu Buchungen in Armenien:
Imega Tour and TravelFlüge nach Armenien:
Austrian AirlinesEin Reisetipp des
www.55plus-magazin.net.
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