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Heute ist Donnerstag, der 21.08.2008

Alles Marille in Krems und Krems-Stein, Österreich 

Drei Tage stand die Stadt Krems im Zeichen der Marille - von 21. bis 23. Juli 2006 drehte sich alles um diese typische Wachauer Frucht.

Familie KrumbholzAm Donnerstag Abend wurde in Krems-Stein das diesjährige Fest "Alles Marille", welches unter der Patronanz von Waltraud Haas & Erwin Strahl stand, von Landeshauptmann-Stv. Gabmann aus der Taufe gehoben. Jedoch erst mit Hissen der "Marillenfahne" am Freitag, den 21.07.2006, wurde das Marillenspektakel offiziell eröffnet und gleichzeitig der Startschuss zur heurigen Marillenernte im Wachauer Land gegeben.

MarillenkorbflechterAnlässlich des Festes wurden neben der Herkunft der süßen Frucht - vor 5000 Jahren wurde die Marille von China über Armenien, Griechenland und Italien nach Niederösterreich gebracht - auch die Arbeit der Marillenbauern und die Verarbeitung der Wachauer Spezialität dargestellt. Gerit ScheichlSo wurde von der Familie Scheichl auf sehr anschauliche Weise die Schnapserzeugung erklärt - von der reifen, sechs Wochen gelagerten Frucht zum "Raubrand" mit "Vorlauf", "Mittellauf" (nur dieser Saft des Brands wird zur Schnapserzeugung verwendet) sowie "Nachlauf" bis hin zur Lagerung des Doppelbrandes und schlussendlichen Abfüllung des Produktes.

In der Kremser Innenstadt gab es neben einem Kunsthandwerksmarkt auch noch reichlich Gelegenheit zur Likör- und Schnapsverkostung, die von den Besuchern sehr gern in Anspruch genommen wurde. Neben verschiedenen Kleinbetrieben mit eigener Erzeugung war auch die Jochen Klein von HellerschmidWachauer Privatdestillerie Hellerschmid mit ihren "b`soffenen Marillen" vertreten. Ein umfangreiches Kinderprogramm, Live-Auftritte regional bekannter Musiker und als besondere Attraktion die Zubereitung einer Spezial-Marillen-Roulade und eines Riesen-Marillenkuchens rundeten das Programm ab.

Ähnliche Feste zum Auftakt der Marillensaison fanden in einigen Orten in der Wachau statt. So wurde z. B. in Spitz an der Donau der "Marillenkirchtag" gefeiert.

Korb mit MarillenIm Wachauer Land wachsen auf ca. 350 Hektar geschätzte 100.000 Marillenbäume. Wegen ihres einzigartigen Geschmacks wurde bereits 1995 von der Europäischen Union eine geschützte Ursprungsbezeichnung bewilligt. Gütesiegel für Wachauer MarillenSeit zwei Jahren nun kennzeichnen die Wachauer ihre Marillen mit einem eigenen Markenzeichen - dem für die Region typischen Pflückkorb.

Weitere Informationen:
www.wachauermarille.at
www.allesmarille.at
www.krems.at
www.spitz-wachau.at

Ein Ausflugstipp & Fotos von Edith Spitzer.

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