Seit dem 19. Jahrhundert gibt`s hier Fisch.
Trattoria
Alla Borsa Via Conte di Grado 1
I-34073 Grado, Italien
Telefon: +39-0431-80126
Email:
info@trattorialaborsa.com www.trattorialaborsa.com Ganzjährig geöffnet, Montag Ruhetag.
Anreise:
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Die Geschichte der Borsa Alte Quellen belegen, dass es schon im 19. Jahrhundert ein Lokal
Alla Borsa hier an dieser Stelle gegeben hat und nachdem
Grado (
klick zum TV/Web-Video) zu Österreich kam, gab es schon eine zweisprachige Beschriftung. Dieses Pendeln zwischen den Kulturen hat sich bis heute erhalten. "Österreicher und Deutsche stellen auch dieser Tage das Gros der Gäste der
Borsa", sagt Giovanni Felluga, Seniorchef des gradeser Familienbetriebs. Sohn Christian kocht und der zweite, Gianluca, ist im Service aktiv, dabei wird er noch immer vom Vater unterstützt, der gerne mit den Gästen an der Bar bei einem Glas diskutiert und sie mit lustigen als auch wissenswerten Anekdoten unterhält.


Im Jahre 1975 übernahm und eröffnete Giovanni
Alla Borsa als Osteria mit seiner Maria Grazia, baute es kontinuierlich aus und verwöhnte die Gäste, die damals schon zu großer Zahl Genießer aus dem Ausland waren, mit typischen gradeser Fischgerichten. Wie alle Toplokale der Stadt beziehen sie die Ware frisch von den noch ungefähr 300 verbliebenen Fischern aus Grado, deren Zahl und Ausbeute beim Fang leider kontinuierlich abnimmt. Das der Fisch hier täglich frisch geliefert wird, ist die normalste Sache der Welt und kein Extraverkaufsargument wie in den Lokalen in Deutschland und Österreich.
Das Borsa-Menü Wenn man den größeren Touristenströmen in Grado enkommen will, sollte man Frühling und Herbst für eine Genussreise ins Auge fassen. Aber auch die Wintermonate sind bei Schönwetter ein besonderes Zuckerl und man kommt so zu besonderen lokalen Spezialitäten wie Moleche oder Aal, die ebenfalls nur zu bestimmten Zeiten Saison haben und für Gourmets wie ein Magnet wirken. Als Vorspeise ist ein Teller mit frischen
Capelunghe, die auch in Grado nicht oft auf der Karte stehen, eine hervorragende Möglichkeit, ins Meerwasservergnügen einzusteigen. Kurz gegrillt, mit wenig Öl und ein Hauch frisches Grün, basta!

Aal mag ja nicht jedermans Sache sein, das Christian, der Koch, daraus macht ist für christliche Gemüter durchaus ein Dankesgebet wert. Er entfernt alles sichtbare Fett, verzichtet auf überflüssige Würzung und grillt den Fisch perfekt. Das von der Konsistenz her feste Fleisch ist von intensivem Geschmack, der von den Nuancen her mit keinem anderen Fisch vergleichbar ist. Weiße Polenta als Beilage und einen passenden Wein dazu. Der Aal verträgt einen Refosco oder Cabernet allemal. Für ein 4-gängiges Menü sind ungefähr € 35,-- bis € 40,-- zu budgetieren.
Als Digestif ist ein selbstgemachter
Santonego, ein mit besonderen Kräutern der Lagune versetzter Schnaps, die beste Medizin, gegen die sich der Verdauung wehrenden Aale. Eine altes Hausmittel der Gegend gegen alle Wehwehchen und die feuchte Kälte der Wintermonate.
Ein Lokaltipp von
Gustav Schatzmayr.
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