Adler-Flugschau in Europas einzigartigem Greifvogel-Zoo.
Adler-Arena Greifvogelwarte Landskron GmbH
Schlossbergweg
A-9523 Landskron, Villach-Ossiacher See
Telefon: +43-4242-42888
Email:
info@adlerarena.com www.adlerarena.com Die Flugschau findet von Mai bis Oktober 2 bis 3x täglich statt. Entfall bei starkem Regen oder Sturm. Eintrittspreise Kinder 6 bis 14 Jahre € 4,50,-, Erwachsene € 9,-. Ermäßigung mit Kärnten Card.
Anreise:
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Zeig mir den Vogel! Evelyn, Max und Ferdinand sind einige der Stars der
Greifvogelschau, die auf der mächtigen
Burg Landskron in der
Region Villach im Dreiländereck Österreich, Italien und Slowenien stattfindet
(
klick hier zum Region Villach-Video). Und Stars haben natürlich Allüren. Max, der Kolkrabe zum Beispiel, ein betagter Herr von 27 Jahren, ist faul geworden. Er fliegt nur noch, wenn er Lust dazu hat und der Wind stimmt. Gerne spaziert er zwischen den Zuschauerreihen herum und inspiziert Handtaschen. Hätten Sie übrigens gewusst, dass Kolkraben sprechen lernen können und zu den Singvögeln zählen?


Simone, die Steinadlerdame, fliegt hingegen so gerne, dass sie schon mal für ein paar Tage ausbleibt. Sie kommt wieder, wenn der Hunger sie nach Hause treibt. Und der Habicht Hugo, der bei der Schau eine flüchtende Hasenattrappe fangen soll, bevor sie in ihrem Bau verschwindet, wird ziemlich sauer, falls er es nicht schafft. Dann fliegt er einfach zur Hühnerfarm am Fuße der Burg und holt sich ein Huhn. Warum sich anstrengen, wenn es leicht auch geht? Mehrmals im Jahr fahren die Falkner mit gesenkten Häuptern zur Farm, um das erlegte Huhn zu bezahlen und den Delinquenten abzuholen.
Spaß und Spiel im Sturzflug 

Genau das ist das Großartige an dieser Vogelschau. Die prächtigen Tiere können frei fliegen und handeln. Man erhält das Gefühl, die atemberaubenden Spiele, in denen sie sich das Futter artgerecht erarbeiten, machen ihnen Spaß. In einer rund 40-minütigen Vorführung erlebt man die Greifvögel im Aufwind. Verhalten und Lebensgewohnheiten dieser zum Teil bedrohten Tiere werden von den Falknern humorvoll und lebensnahe erklärt. So bekommt der Zuschauer einen starken Bezug zu den sonst so unnahbar erscheinenden Tieren.


„Das primäre Ziel der Flugschau ist“, so Franz Schüttelkopf, der Leiter der
Greifvogelstation, „den Menschen die Greifvögel näher zu bringen und ihnen Wissenswertes über diese wunderbaren Tiere zu vermitteln. Unsere Vögel wurden nicht etwa der freien Wildbahn entnommen, sondern stammen zur Gänze aus Nachzuchten.“ Die Station beteiligt sich an internationalen Erhaltungs- und Zuchtprogrammen und kann auf große Erfolge verweisen. So gelang in Landskron die weltweite Erstzucht des Sibirischen Habichts.
Wer zum Geier? 

Ungefähr 20 verschiedenartige Greifvögel, vor allem Falken, Adler, Geier, Milane und der Uhu können aus unmittelbarer Nähe in freiem Flug beobachtet, fotografiert oder gefilmt werden. Zusätzlich beherbergt die Station auf der Burg Landskron bis zu 100 Pfleglinge pro Jahr.
Engagierte Naturfreunde machen auf die verletzten Tiere aufmerksam, die dann aus Kärnten und den angrenzenden Bundesländern abgeholt werden. Die Vögel werden tierärztlich betreut und wieder für das Leben in freier Natur fit gemacht. Übrigens können auch Patenschaften übernommen werden, denn die Haltung und Pflege der Vögel ist sehr aufwändig.
Ein Ausflugstipp des
www.55plus-magazin.net.
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